Land finanziert Gestaltung der Jungen Donau mit

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So soll die Donauversickerung in Möhringen aussehen: blauen Stelen, Steine im Wasser und eine Sitzgelegenheit.
So soll die Donauversickerung in Möhringen aussehen: blauen Stelen, Steine im Wasser und eine Sitzgelegenheit. (Foto: Plannstatt Senner/Archiv)

Das Land bezuschusst vier Projekte an der Jungen Donau mit insgesamt 222 563 Euro. Das Geld kommt laut Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz aus dem Tourismus-Infrastrukturprogramm.

Die Städte Tuttlingen, Donaueschingen, Fridingen und Mühlheim hatten sich gemeinsam mit ihren Projekten beworben, um die Chancen zu erhöhen – was offenbar Erfolg brachte. Insgesamt kosten die Projekte 465 000 Euro, fast die Hälfte der Summe übernimmt nun das Land.

In Tuttlingen soll die Querung bei der Donauversickerung in Möhringen damit finanziert werden. Für 35000 Euro will die Stadt an der Stelle Trittsteine in den Fluss legen, eine Sitzgelegenheit schaffen und blaue Holzstämme als Zierelement anbringen. Solche Stämme sollen auch in den anderen Städten zu sehen sein – als verbindendes Gestaltungselement, erklärt Tim Kaysers vom Planungsbüro Planstatt Senner. Das Büro Senner hat das Gesamtkonzept für den Landschaftspark Junge Donau entworfen.

Weiter gehört zu den Projekten die Umgestaltung der Donauinsel in Mühlheim für 223 000 Euro. Fridingen plant Sitzgelegenheiten und eine Uferpromenade bei der Holzbrücke inklusive einem Pfad zur Donau für etwa 100 000 Euro. Donaueschingen will mit 97 000 Euro das Ufer der Brigach am Irmapark mit Trittsteinen besser zugänglich machen.

Zum Landschaftspark Junge Donau gehören neben den vier Gemeinden auch Geisingen und Immendingen sowie Beuron, Inzigkofen und Sigmaringen im Landkreis Sigmaringen. Die neun Kommunen hatten sich vor zwei Jahren zusammengeschlossen, um die Region entlang den ersten hundert Kilometern der Donau besser zu vernetzen. Sie setzen Landschaftsprojekte wie diese gemeinsam um, arbeiten aber auch bei Veranstaltungen und anderen Themen zusammen.

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