Kulturkastenverein wählt einen neuen Vorstand

Daniel Stehle, Elisabeth Kniele und Frank Wertke (von links) bilden den neu gewählten Vorstand des Kulturkastenvereins, dessen R
Daniel Stehle, Elisabeth Kniele und Frank Wertke (von links) bilden den neu gewählten Vorstand des Kulturkastenvereins, dessen Räumlichkeiten sich am Tuttlinger Bahnhof befinden. (Foto: Kukav/Olivier Buscapé)
Schwäbische Zeitung

Der Kulturkastenverein, kurz Kukav, hat ein neues Vorstandsteam: Die Mitglieder des Tuttlinger Vereins für interkulturellen Austausch wählten Elisabeth Kniele und Daniel Stehle neu in den Vorstand. Frank Werte wurde in seinem Amt bestätigt.

Bei der Mitgliederversammlung, die am Dienstag in digitaler Form über die Bühne gehen musste, blickte der bisherige Vorstand Andreas Leutkart zunächst auf das vergangene Jahr zurück: Bedingt durch die Pandemie konnte Kukav seine Vereinsarbeit nicht in gewohnter Weise durchführen, heißt es in einer Pressemitteilung. Treffen und Veranstaltungen im Frühjahr fielen aus – die Kommunikation fand online statt. Dennoch setzten die Mitglieder im Sommer einige Veranstaltungen erfolgreich um – mit „Hairball Remedy“ am 30. Juli sogar das erste Live-Konzert überhaupt in Tuttlingen nach dem ersten Lockdown. Dank der Kooperation mit der Kischte (Biergarten im Donaupark) und einem ausführlichen Hygienekonzept konnte der Verein den kulturinteressierten Bürgern außerdem noch zwei Lesungen, einen Vortragsabend und eine Hip-Hop-Jam unter freiem Himmel bieten.

Bei den Wahlen stellten sich Ulla Geiger und Andreas Leutkart, die den Verein seit 2018 leiteten, nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung. Der bisherige 3. Vorstand Frank Werte wurde aber in seinem Amt bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Elisabeth Kniele und Daniel Stehle – beide seit 2017 aktive Kukav-Mitglieder. Zukünftig verzichtet der Tuttlinger Kulturverein auf einen 1., 2. und 3. Vorsitzenden und agiert stattdessen mit drei gleichwertigen Positionen im Vorstand. Das Amt des Kassierers hat zukünftig Robert Strobel inne.

Der Verein, der seinen Sitz am Tuttlinger Bahnhof im „Abteil 42“ hat, möchte Menschen eine Plattform für die Umsetzung verschiedener Projekte bieten und freut sich weiter über engagierte Mitstreiter. Das neu gewählte Vorstandsteam möchte auch in Zeiten von Corona die Tuttlinger Kultur- und Subkulturlandschaft bereichern. Die ersten Veranstaltungen sind in Planung – die Mitglieder blicken optimistisch Richtung Sommer.

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