Klaus Fehler im Alter von 82 Jahren verstorben

Lesedauer: 2 Min

Klaus Fehler
Klaus Fehler (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Der langjährige Rektor der Albert-Schweitzer-Schule in Tuttlingen, Klaus Fehler, ist in der vergangenen Woche im Alter von 82 Jahren verstorben. Er war der „Vater“ dieser Förderschule.

Er war mit ihr verbunden seit der Verlegung des Waisenhauses und dem Neubau am heutigen Platz an der Gießstraße – und er war, so heißt es in einem Nachruf von Weggefährten, den Schülern väterlich zugewandt, immer für sie da, ein tatkräftiger, pragmatischer und dabei persönlich bescheiden auftretender Schulleiter.

Er war viele Jahre im örtlichen Personalrat und in der Lehrergewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vielfältig engagiert, dazu in der Mühlheimer SPD im Vorstand und dort insbesondere wegen seiner Kompetenz in der Bildungspolitik geschätzt, aber auch als Kassenprüfer und Delegierter. Seine Frau Edeltraud und er gründeten mit anderen Aktivisten 1985 den Tuttlinger Ortsverband des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB). In der Brunnentalstraße luden sie anfangs einmal in der Woche zum Seniorenkaffee ein, sie fuhren Essen aus, organisierten Haushaltshilfen und Pflege und begründeten so mit hohem persönlichen Engagement den Tuttlinger ASB-Regionalverband mit heute mehr als 2200 Mitgliedern.

Ehren ließ sich Klaus Fehler nicht gerne. Das sei alles normal und seine Pflicht, was er haupt- und ehrenamtlich gemacht habe. Eine beeindruckende Lebensleistung, den Lebenden zum Beispiel, so heißt es abschließend im Nachruf. (pm)

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen