Klamotten shoppen – und das ohne Geld

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 Es geht oft eng zu bei Kleiderbörsen - im Kukav im Tuttlinger Bahnhof hofft man auch auf viele Besucher.
Es geht oft eng zu bei Kleiderbörsen - im Kukav im Tuttlinger Bahnhof hofft man auch auf viele Besucher. (Foto: Siegemund, Ilja/Archiv)
Schwäbische Zeitung

Im Frühjahr ist Kleiderbörsenzeit, und zwar nicht nur für Kinderklamotten: Der Tuttlinger Kulturverein Kukav plant am Samstag, 30. März, eine Kleidertauschbörse. Dorothea Hecht hat bei Organisatorin Christine Leutkart nachgefragt, was dabei genau geplant ist.

Was verbirgt sich hinter der Kleidertauschbörse?

Die Idee ist, wenn man jetzt vor dem Frühjahr und Sommer vor seinem Kleiderschrank steht, zu überlegen: Was könnte ich hergeben? Diese Kleider oder auch Schuhe bringt man dann an dem Samstag ins Kukav im Bahnhof. Wir bereiten Tische, Spiegel und Umkleidekabinen vor und legen die Kleidung dort aus. Wer kommt, kann probieren und Sachen mitnehmen – wir kontrollieren auch nicht, wie viele. Das Ganze läuft völlig ohne Geld ab.

Muss man sich vorher anmelden?

Das wäre nicht schlecht, um einen groben Überblick zu erhalten, wer teilnimmt. Bitte per E-Mail an post@kukav.de.

Sie wollen aber sicher nicht, dass jemand seinen Kleiderschrank von vor 50 Jahren ausmistet ...

Nein, das bitte nicht. Es sollten schon ausgewählte Stücke sein, die noch tragbar sind. Am besten fünf bis zehn Stück pro Person und bitte frisch gewaschen. Es kann auch sowas wie Schmuck, Schuhe, Handtaschen dabei sein, aber keine Küchengeräte oder Ähnliches.

Wie viele Leute können teilnehmen?

Das ist nicht begrenzt. Wir haben die Tauschbörse vergangenes Jahr schon einmal gemacht, da kamen um die 15 bis 20 Leute, es können aber auch mehr sein. Und explizit: nicht nur Frauen! Beim letzten Mal kamen ganz fremde Leute miteinander ins Gespräch, haben Sachen probiert und sich gegenseitig beraten – das war toll!

Was machen Sie mit den übrig gebliebenen Sachen?

Am besten nehmen die Leute ihre nicht-getauschten Sachen wieder mit. Aber wenn tatsächlich etwas übrig bleibt, bringen wir es in den Diakonieladen.

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