Kay Ray fragt „Wonach sieht’s denn aus?“

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 Kay Ray lässt kein Fettnäpfchen aus.
Kay Ray lässt kein Fettnäpfchen aus. (Foto: Andreas Elsner)
Schwäbische Zeitung

Der Publikumspreisträger der „Krähe 2006“, Kay Ray, kommt am Freitag, 11. Oktober, um 20 Uhr mit seinem aktuellen Programm in die Angerhallenach Tuttlingen-Möhringen. Ein Entertainer und Enfant Terrible aus Osnabrück.

Kay Ray ist gerne provokativ, radikal, schwarzhumorig und, wenn er will, auch mal sehr musikalisch. In einer Zeit, in der nichts mehr ist wie es war, wagt er den Durchblick. Und dabei scheint ihm nichts heilig, nur scheinheilig:

Nicht die Führungselite, nicht die Flüchtlinge, nicht die Kabarett-Stars – sie alle kriegen ihr Fett weg. Kay Ray teilt aus nach allen Seiten, ohne Rücksicht auf Verluste und Zeitgeistbefindlichkeiten, ohne Angst vor Nazikeulenschwingern oder Applaus von der falschen Seite. Gegen seinen Witz, seine Wut und seine Wildheit wirken viele seiner Kollegen wie Comedyworkshop-Absolventen.

Ist das nun Comedy oder Poesie? Kabarett oder Klamauk? Oder GroKo – Großer Kokolores? „Schauen und lachen Sie selbst“, rät Kay Ray, der während seiner Auftritte schon mal Leuten nachläuft, die auf die Toilette gehen, auf Zuruf bestimmte Lieder singt oder Gästen auf der Bühne die Haare schneidet.

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