Januar ist deutlich zu mild

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 Mild und trocken fiel der Januar im Raum Tuttlingen aus.
Mild und trocken fiel der Januar im Raum Tuttlingen aus. (Foto: Grafik: Kevin Rudner)
Schwäbische Zeitung

Der Januar im Raum Tuttlingen ist deutlich zu mild, zu trocken und äußerst schneearm gewesen, bilanziert der Tuttlinger Wetterexperte Jürgen Hieber. Mit einer Durchschnittstemperatur von 0,8 Grad (Vorjahr -1,5 Grad) fiel er 1,9 Grad zu warm aus. Die höchste Monatstemperatur wurde mit 12,1 Grad (Vorjahr 5,3 Grad) am 31. Januar erreicht. Die kühlste Temperatur lag bei -9,2 Grad (Vorjahr -10,2 Grad), gemessen am 23. des Monats. Frost gab es an 23 Tagen (Vorjahr an 26 Tagen), Dauerfrost gab es nur einmal am 2. Januar (Vorjahr an neun Tagen). Die Gesamtniederschlagsmenge lag bei 19,9 Litern je Quadratmeter (Vorjahr 72,5). Damit wurden laut Hieber 34,9 Prozent der Normalmenge erreicht. Die höchste Tagesniederschlagsmenge gab es am 28. Januar mit 9,2 Litern pro Quadratmetern. Hätte es an diesem Tag nicht geregnet, hätte der Januar einen neuen Trockenheitsrekord aufgestellt. An neun Tagen fiel Niederschlag, davon an vier Tagen Schneeregen oder Schnee. Wer im Januar auf Schnee und Wintersport hofftem wurde enttäuscht, denn in der Tuttlinger Innenstadt wurde die höchste Schneehöhe mit drei Zentimetern (Vorjahr 16 Zentimeter) und an den erhöhten Stadtrandlagen mit bis zu fünf Zentimetern (Vorjahr 22) am 29. Januar gemessen. Der Wind war nur an wenigen Tagen lebhaft bis böig unterwegs. Hierbei wurde die höchste Windgeschwindigkeit mit 55,8 km/h (Windstärke 7) am 28. gemessen. Nebel und Gewitter gab es im Januar nicht. Mit 123,4 Sonnenstunden (Vorjahr 32,7 Stunden) war der Monat der bislang viertsonnenreichste Januar.

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