Jan und Eric Diener starten erfolgreich in Triathlon-Saison

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Bei einem bundesweiten Leistungstest hatten die Wurmlinger Triathleten Eric und Jan Diener von den Tuttlinger Sportfreunden erstmals wieder die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen und sich mit anderen zu messen. Dabei zeigten die beiden Athleten ansprechende Leistungen.

Aus 800 Metern Schwimmen und einem anschließenden separaten Fünf-Kilometer-Lauf mit Jagdstart besteht die jährliche Leistungsüberprüfung für die Kaderathleten der Deutschen Triathlon-Union. Nachdem der Test im letzten Jahr coronabedingt abgesagt werden musste, konnte er in diesem Jahr als dezentrale Veranstal- tung unter strengen Hygieneauflagen durchgeführt werden.

So trafen Jan und Eric Diener in Saarbrücken nur auf einen Teil der deutschen Kaderathleten, während die anderen den gleichen Test in Nürnberg beziehungsweise Potsdam absolvierten.

Mit einer Schwimmzeit von 9.09 Minuten über 800 Meter Freistil auf der 50-Meter-Bahn setzte Jan Diener gleich ein Ausrufezeichen und stieg damit 23 Sekunden vor seinen Bruder Eric aus dem Wasser, der ebenfalls eine neue persönliche Bestzeit aufstellte.

Mit einem großen Fragezeichen startete der jüngere der Diener-Brüder dann auf die Laufstrecke, da er aufgrund einer Verletzung in den letzten beiden Wochen so gut wie kein Lauftraining hatte absolvieren können. Doch auf der Tartanbahn konnte er gleich von Anfang an Druck machen. Zwar musste er im Laufe des Rennens etwas Tempo herausnehmen, knackte aber dennoch in 14.56 Minuten am Ende erstmals die magische 15-Minuten-Marke. Sein Bruder Eric startete aufgrund des Rückstands vom Schwimmen 32 Sekunden später und konnte den Abstand zu seinem Bruder auch nach und nach verkleinern – aber am Schluss nicht egalisieren. Mit einer Laufzeit von 14.43 Minuten verbesserte er jedoch ebenfalls seine persönliche Bestzeit und erreichte am Ende den zehnten Rang unter 48 männlichen Teilnehmern.

Jan Diener hatte am Ende sogar die siebte Gesamtzeit stehen. Da im Juniorenbereich nur ein Athlet schneller war, qualifizierte er sich damit auch für das Europameisterschafts-Qualifikationsrennen Mitte Mai in Kienbaum.

Ebenfalls Mitte Mai wird Eric Diener nach weit über einem Jahr Wettkampfpause bei seinem ersten Elite-Europacup in Italien an der Startlinie stehen, sofern ihm die Corona-Pandemie keinen Strich durch die Rechnung macht. Dort hofft er dann auch seine Radstärke ausspielen zu können, die beim Leistungstest nicht geprüft wurde.

Nachdem die Diener-Brüder bei diesem Leistungstest in der saarländischen Landeshauptstadt gezeigt haben, dass sie sich während der coronabedingten Wettkampfpause im letzten Jahr gut weiterentwickelt haben, hoffen sie nun, dies auch bald bei weiteren Wettkämpfen beweisen zu können.

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