Jan Eike Wegner kehrt zum TTC Tuttlingen zurück

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Der TTC Tuttlingen startet am Samstag mit einem Heimspiel in die neue Saison der Tischtennis-Verbandsliga. Gegner ist die SpVgg Gröningen-Satteldorf (Albert-Schweitzer-Halle, 18.30 Uhr). Die Gäste bieten an Position eins den ehemaligen Bundesligaspieler Gabriel Stephan auf.

Mit nahezu unveränderter Mannschaft geht der TTC Tuttlingen in die Saison. Der einzige Neue ist ein guter alter Bekannter: Jan Eike Wegner, der bis vor einigen Jahren für den TTC spielte, dann aber berufsbedingt in den Norden der Republik umzog. Nach seiner Rückkehr an den Bodensee hat sich Wegner wieder den Tuttlingern angeschlossen, so dass der Verein nach der holprigen Vorsaison nun wieder auf ein breiteres Reservoir an Spielern zurückgreifen kann.

Gegner am Samstag ist eine Mannschaft, die freiwillig aus der Regionalliga zurückgezogen hat. Prunkstück der SpVgg Gröningen-Satteldorf ist sicherlich das vordere Paarkreuz mit Gabriel Stephan und Heiko Bärwald. Möglicherweise können die Tuttlinger aber mit ihrer Ausgeglichenheit durchaus Zählbares am ersten Spieltag ergattern. Der TTC geht mit der bewährten Aufstellung Detlef Stickel, Volker Schneider, Niki Schärrer, Marian Pudimat, Jan Eike Wegner, Thomas Fader und Andreas Kohler in die Saison. Markus Schmitz, Martin Ettwein und Ralf Kohler ergänzen den Kader.

„Die Verbandsliga ist schwer einzuschätzen“, sagt Spitzenspieler Detlef Stickel mit Blick auf die Aufstellungen der neun anderen Teams. Viele haben hochkarätige Spieler in ihren Reihen, doch ist nicht sicher, wie oft diese eingesetzt werden. „Den richtigen Drang zum Aufstieg werden wohl auch in diesem Jahr nur wenige Mannschaften haben“, glaubt Stickel. Die Mannschaften der Oberliga haben mittlerweile enorm aufgerüstet, so dass es dort jeder Aufsteiger ohne erhebliche Verstärkung und dem Einsatz entsprechender finanzieller Mittel äußerst schwer haben dürfte. In Fachkreisen werden als Favoriten der Meisterschaftszweite der vergangenen Saison, TG Donzdorf, und Aufsteiger TTC Ottenbronn genannt. Stickel traut auch den Sindelfingern viel zu – „eine trainingsfleißige und ausgeglichene Mannschaft“.

Ziel: Platz unter den ersten Vier

Die Tuttlinger hoffen allerdings auch darauf, am Ende der Saison unter den ersten drei oder vier Mannschaften zu landen. In der vergangenen Spielzeit hatte die Mannschaft bekanntlich bis zum letzten Spieltag zittern müssen, noch in die Abstiegsrelegation zu rutschen. Diese Situation wollen die Blau-Weißen dieses Mal auf jeden Fall verhindern. Allerdings ist auch in diesem Jahr ein breites Mittelfeld zu erwarten. Für viele Mannschaften der Liga geht es einfach darum, nicht abzusteigen. Da der Erfolg im Tischtennis relativ gut planbar ist mit der Wahl der Aufstellung, dürften einige Mannschaften sehr gezielt ihre besten sechs Spieler gegen direkte Mitkonkurrenten einsetzen. So muss es für den TTC Tuttlingen darum gehen, von Anfang an Stärke zu zeigen, so dass die Mannschaft diese taktischen Spielereien möglichst gelassen verfolgen kann.

Das Auftaktprogramm für den TTC ist freilich nicht leicht. Nach dem Heimspiel gegen Gröningen-Satteldorf geht es eine Woche später zur TSG 1845 nach Heilbronn und eine Woche später zum Geheimfavoriten aus Sindelfingen.

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