Irische Topband Kodaline gilt als Geheimtipp

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 Kodaline spielen ein Programm zwischen Indiepop und Alternative Rock.
Kodaline spielen ein Programm zwischen Indiepop und Alternative Rock. (Foto: Laura Lewis)
Schwäbische Zeitung

Vergleiche mit Coldplay hört man nicht selten und 2017 wurden sie beim Southside Festival gefeiert: Die irische Alternative-Rock- und Indiepop-Band Kodaline aus Dublin kommt im Rahmen ihrer „Politics of Living“-Tour 2019 mit elegischem Gitarrenrock, alten Hits („High Hopes“, „Brand New Day“) und den Songs vom neuen Album am Mittwoch, 10. Juli, um 20 Uhr zum ersten Mal zum „25. Tuttlinger Honberg-Sommer“.

Kodaline treten in ihrer Heimat und auf den ganzen britischen Inseln auch auf den größten Festivals wie in Glastonbury auf, für die Festivalmacher in Tuttlingen sind sie der Geheimtipp im diesjährigen LineUp des Honberg-Sommers. Das Konzert wird vom britischen Singer/Songwriter Josh Savage eröffnet.

2005 gründeten die Schulfreunde Steven Garrigan (Gesang) und Mark Prendergast (Gitarre) im Norden von Dublin eine Band namens 21 Demands. Die irische TV-Castingshow „You’re a Star“ brachte ihren Song „Give Me a Minute“ an die Spitze der Charts. Als erste Band schafften sie Platz 1 ohne Plattenvertrag.

2011 stieg Bassist Conor Linnane aus, die verbliebenen drei Musiker machten mit dem neuen Basser Jason Boland als Kodaline weiter. Schon deren erster Song „All I Want“ wurde ein Hit und in der Fernsehserie „Grey’s Anatomy“ verwendet. Auf das melancholische Debütalbum „In a Perfect World“ mit dem Singlehit „High Hopes“ (bekannt aus dem Soundtrack des deutschen Films „Fack ju Göhte“) folgte das poppigere „Coming Up for Air“ (2015).

Gerade mal diese zwei Alben hatten sie veröffentlicht, da wurden Kodaline schon mit den ganz Großen verglichen: Mit Coldplay, mit U2, mit Oasis, mit Keane. Wie diese Bands gelang den Iren ein Kunststück: Radiohörer und Indie-Fans, Gitarrenliebhaber, Freunde von Stadionrockhymnen und Liebhaber ausgefeilter Studioproduktionen mögen die Band gleichermaßen.

Und vor allem live sind die vier Jungs aus Dublin inzwischen zu einer Größe geworden. „Steven Garrigan ist mit seiner wirklich außerordentlich guten und flexiblen Stimme der Glanzpunkt des Konzertes und somit der perfekte Frontmann“, urteilt das Schweizer Magazin „Bäckstage“. Gitarrist Mark Prendergast, Bassist Jason Boland und Drummer Vinny May liefern dazu das Soundfundament.

Eröffnen wird das Konzert von Kodaline der Songwriter und Wahl-Berliner Josh Savage aus dem englischen Winchester. Savage, der Gitarre, Klavier und Trompete spielt, absolvierte ein Klassisches Musikstudium an der University of York und zählt unter anderem Coldplay, Ben Howard oder Foals zu seinen Einflüssen. Mehr als 600 Konzerte auf fünf Kontinenten hat er gespielt, Künstler wie Tokio Myers, John Hiatt und Razorlight supportet und es unter die Top 20 der Singer/Songwriter Charts auf iTunes geschafft.

Seit vergangenem Jahr lebt Josh Savage in Berlin. „Durch fantastisches Songwriting mit einer resonanten und vollen Stimme erweist Josh wahres Talent als Musiker und Sänger“, schwärmt die Huffington Post.

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