In den städtischen Kindergärten beginnt am Montag der Normalbetrieb

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 Die Hygienevorschriften gelten weiterhin, doch in dieser Woche dürfen erstmals wieder alle Kindergartenkinder in ihre Einrichtu
Die Hygienevorschriften gelten weiterhin, doch in dieser Woche dürfen erstmals wieder alle Kindergartenkinder in ihre Einrichtungen kommen. (Foto: dpa)
Schwäbische Zeitung

Die städtischen Kindergärten in Tuttlingen starten am Montag mit voller Besetzung in den Regelbetrieb. „Wir haben beim Personal keine Ausfälle – allerdings ist es nicht immer leicht, die Hygienevorgaben umzusetzen“, sagt Oberbürgermeister Michael Beck.

Ab 29. Juni können Kindergärten in Baden-Württemberg wieder komplett starten. Die Zeiten, in denen die Einrichtungen coronabedingt höchstens 50 Prozent der angemeldeten Kinder betreuen durften, sind dann vorbei.

„Eltern und Kinder mussten in den letzten Wochen und Monaten viel aushalten“, so Beck, „deshalb war es mir wichtig, dass wir auch pünktlich zum zulässigen Termin loslegen.“ Das heißt: Ab dieser Woche können wieder alle Kinder das Angebot wahrnehmen, das vor den Corona-Zeiten für sie gebucht war. Auch neue Kinder werden wieder aufgenommen und in ihre Gruppen eingewöhnt. Auch dies war seit März ausgesetzt.

Personell hat die Stadt Tuttlingen dabei Glück: „Alle unsere Erzieherinnen sind an Bord“, sagt Beck. „Wir werden also keine Personalengpässe ausgleichen müssen, wie es derzeit in vielen Städten der Fall ist.“

Das sind die Unterschiede im Alltag:

Unterschiede zum bisherigen Kindergartenalltag wird es dennoch geben: So werden die Gruppen so gut es geht voneinander getrennt, um im Fall einer Infektion die Ausbreitung begrenzen zu können. Gemeinsame Spielbereiche können nicht genutzt werden, auch in den Außenbereichen ist jeder Gruppe für sich. Gemeinsames Essen aller Kindergarten-Kinder wird es auch nicht geben können.

„Im Prinzip müssen wir die pädagogischen Konzepte um 180 Grad drehen“, so Abteilungsleiterin Mandy Hamma. „Bisher war es uns wichtig, dass die Kinder einen möglichst offenen Umgang miteinander pflegen – genau das müssen wir jetzt verhindern.“

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