Im Dezember soll Ampelrechner Verkehr regeln

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 Immer noch nicht richtig fit: Der Verkehrsrechner, den die Stadt Tuttlingen vor einem Jahr für eine halbe Million Euro angescha
Immer noch nicht richtig fit: Der Verkehrsrechner, den die Stadt Tuttlingen vor einem Jahr für eine halbe Million Euro angeschafft hat. (Foto: Archiv- Wagner)
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Den Verkehr auf Tuttlingens Straßen flüssiger machen – das ist der Sinn des neuen Ampelrechners, der seit mehr als einem Jahr in Betrieb ist. Offiziell heißt er Lichtsignalsteuerungszentrale. Jetzt hat der Gemeinderat den Kauf einer neuen Software genehmigt, die das aktuelle, aus den 1990er-Jahren stammende Programm aktualisieren soll.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Hauptachsen Möhringer und Zeughausstraße, die Grünzeiten für Fußgänger und Maßnahmen, die es Bussen ermöglichen sollen, schneller voranzukommen. Dazu müssen allerdings auch die Busse – und bevorrechtigte Rettungsfahrzeuge – selbst mit der entsprechenden Software ausgestattet sein, damit sie in das System integriert werden können. Der Gemeinderat hat die notwendigen Ingenieurleistungen jetzt an das Büro Bernard vergeben, das mit der Anlage bereits vertraut ist und die Steuerung der neuen Anlage in der Stockacher und Bodenseestraße geplant hat. Die Kosten für die Vergabe belaufen sich auf 130 000 Euro. Rainer Buggle (CDU) legte Wert darauf, dass die neue Steuerung vertraglich gesichert bis spätestens Dezember fertig sein muss – zu oft sei die Stadt in diesem Vorhaben vertröstet worden. Die Verwaltung sagte eine schnelle Erledigung zu.

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