IHK muss im Landkreis Tuttlingen präsent bleiben

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Christian Gerards
Christian Gerards (Foto: Archiv)
Redaktionsleiter

Nach gefühlten hundert Jahren kommt der Präsident der Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg nicht mehr aus dem Landkreis Tuttlingen. Das ist schade, denn mit den Personalien Michael Ungethüm und Dieter Teufel haben zwei Tuttlinger in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten geholfen, die IHK im Kreis präsent zu halten.

Denn die Kammer ist mit ihrer Struktur schon recht stark auf den Schwarzwald-Baar-Kreis konzentriert, auch wenn mit der BBT eine gemeinsame Berufliche Bildungsstätte der IHK und der Handwerks-kammer Konstanz zu finden ist. Dagegen waren Michael Ungethüm und Dieter Teufel bei Veranstaltungen im Landkreis Tuttlingen, etwa auch beim gemeinsamen Neujahrsempfang des Gewerbe- und Handelsvereins ProTUT und unserer Zeitung, immer stark präsent und haben damit die Fahnen der IHK öffentlich hoch gehalten.

Nun heißt es also umdenken: Mit der neuen Präsidentin, Birgit Hakenjos-Boyd aus Villingen-Schwenningen, dürfte der Schwarzwald-Baar-Kreis bei der Industrie- und Handelskammer noch mehr gestärkt werden. Die Konzentration auf die Stadt Villingen-Schwenningen womöglich noch mehr zunehmen. Die Kammer muss damit aufpassen, in der Fläche präsent zu bleiben. Das hat der Landkreis Tuttlingen mit seiner extrem starken Wirtschaft auch verdient.

c.gerards@schwaebische.de

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