IFC wird fristgerecht eingeweiht – aber teurer als geplant

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Das Innovations- und Forschungscentrum (IFC) der Hochschule Furtwangen, Außenstelle Tuttlingen, wird am 25. Juli offiziell eing
Das Innovations- und Forschungscentrum (IFC) der Hochschule Furtwangen, Außenstelle Tuttlingen, wird am 25. Juli offiziell eingeweiht. (Foto: S. Heilemann)

Termingerecht fertiggeworden ist der Neubau des Innovations- und Forschungs-Centrums (IFC), das am Mittwoch, 25. Juli, offiziell eingeweiht wird. Allerdings ist der Bau um insgesamt knapp 520 000 Euro teurer geworden, als geplant.

Helle Räume, eine einfache aber zweckmäßige Einrichtung und viel Platz für Forscher und Entwickler: Projektsteuerer Ulrich Baumann stellte am Donnerstag im Technischen Ausschuss das fertiggebaute IFC vor. „Die ersten Mieter sind drin, die Forscher arbeiten – alles ist plangemäß fertig geworden“, berichtete er. Auch Möglichkeiten zur Erweiterung gäbe es. Auf dem Dach des IFC ist derzeit eine 600 Quadratmeter große Dachterrasse. Diese dient unter anderem der Entlüftung des Gebäudes – doch sie ist so konzipiert, dass das IFC bei Bedarf aufgestockt werden könnte.

Allerdings: Weitere 204 605 Euro mehr als geplant wird der Bau laut der jüngesten Kostenfortschreibung von RSE Architekten nun kosten. Insgesamt sind es somit knapp 520 000 Euro an Mehrkosten. Diese tragen je zur Hälfte Landkreis und Stadt. Die Gesamtbausumme erhöht sich dadurch auf 11,3 Millionen Euro.

An der jüngesten Kostensteigerung sind vorallem die Rohbauarbeiten schuld. Die beauftrage Schlosserfirma ging während den laufenden Bauarbeiten pleite – ein Ersatz musste gesucht werden. Auch hätte es bei den Außenfassaden einen „erheblichen Aufwand“ gegeben, so Baumann.

Bei der Stadt Tuttlingen trägt man die höheren Ausgaben mit Fassung. „Es gibt solche und solche Mehrkosten“, sagte Stadtpressesprecher Arno Specht, „bei dem finanziellen Volumen, dass das IFC hat, halten sich diese Mehrkosten im Rahmen.“

Erster Bürgermeister Emil Buschle plädierte im Ausschuss indes dafür, sich „das tolle Projekt nicht durch Leserbriefschreiber kaputt reden“ zu lassen. Nach der Berichterstattung unserer Zeitung über die Kündigung des IFC-Geschäftsführers Gerhard Hautmann noch vor dem offiziellen Start hatte es Kritik am Konzept des IFC gegeben. Es ärgere ihn, so Buschle, dass sich die Kritiker nicht ein einziges Mal mit der Stadtverwaltung unterhalten hätten – ihre Meinung aber laut in der Öffentlichkeit verbreiteten würden.

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