„Ich spiele körperlich hart, hole alles aus mir raus“

 Schwenningens Neuzugang Alexander Karachun (rechts, im DEG-Trikot) liefert sich ein kleines Scharmützel mit Andrew MacWilliam v
Schwenningens Neuzugang Alexander Karachun (rechts, im DEG-Trikot) liefert sich ein kleines Scharmützel mit Andrew MacWilliam vom EHC Red Bull Muenchen. (Foto: Eibner Presse / Heike Feiner via www.imago-images.de)
Schwäbische Zeitung

Der Eishockey-Stürmer Alexander Karachun wechselt von der Düsseldorfer EG zu den Schwenninger Wild Wings. Unser Mitarbeiter Heinz Wittmann unterhielt sich mit dem 26-jährigen Deutschweißrussen.

Herr Karachun, wieso der Wechsel von der DEG zu den Wild Wings?

Christof Kreutzer hat mich angerufen. Es war ein guter Kontakt. Schwenningen ist auf dem Weg, erfolgreich zu sein. Die Philosophie von Trainer Niklas Sundblad sagt mir zu. In der abgelaufenen Saison waren die Wild Wings nicht schlecht, deutlich besser als in den Jahren zuvor. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass sich hier der Erfolg tatsächlich einstellt.

Welches Ziel haben Sie mit den Wild Wings?

Auf jeden Fall die Play-offs erreichen. Und wie weit es dann geht, wird man sehen.

Was sind Sie für ein Spieler?

Ich spiele physisch, körperlich hart. Ich hole alles aus mir raus, spiele mit vollem Einsatz, will gewinnen.

Zur Saison 2019/20 wechselten Sie überraschend von den Grizzlys Wolfsburg zu den Kassel Huskies in die DEL2. Warum?

Ich wollte beweisen, dass ich mehr als ein Spieler für die vierte Reihe in Wolfsburg bin. Mit 27 Toren war ich dann aubester Torschütze in Kassel.

Haben Sie sich in Schwenningen eine bestimmte Anzahl an Toren vorgenommen?

Nein. Hauptsache wir gewinnen.

Ihr Vater Viktor Karachun war ebenfalls Eishockeyprofi in Deutschland, hat mit Weißrussland an den Olympischen Spielen teilgenommen.

Ja, er ist leider bereits im Jahr 2004 an Krebs verstorben.

War er ein Vorbild für Sie?

Ja.

Wen haben Sie sonst noch im Eishockey als Vorbild?

Da gibt es niemanden speziell. Ich schaue mir bei verschiedenen Spielern etwas ab.

Was machen Sie gerne ausser Eishockey?

Ich betreibe ein Fernstudium der Wirtschaftswissenschaft.

Sind Sie schon in das Sommertraining gestartet?

Ja, in der Tat war ich mit den Jungs, die schon hier in Schwenningen sind, schon auf dem Fahrradergometer.

Sie haben in diesem Frühjahr auch ihre Verwandtschaft in Weißrussland besucht. Wie ist die Situation dort?

Die Situation ist nicht einfach, darüber möchte ich aber nicht reden.

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