HSG NTW gegen Böblingen/Sindelfingen chancenlos

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„Au Backe“: In der Handball-Landesliga der Frauen verlor die HSG Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen (NTW) gegen den ungeschlagenen
„Au Backe“: In der Handball-Landesliga der Frauen verlor die HSG Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen (NTW) gegen den ungeschlagenen Tabellenführer HSG Böblingen/Sindelfingen 14:29. Es war die erste Saisonniederlage. Arzu Civelek (41) im Tor der HSG NTW ist hier chancenlos. Weitere Bilder www.schwaebische.de. (Foto: hkb)
Rouven Spindler

In der Handball-Landesliga Frauen hat die HSG Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen das Spitzenspiel gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen klar mit 14:29 verloren. Die HSG Baar ist vom Auswärtsspiel in Weingarten ohne Punkte heimgekehrt.

HSG Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen – HSG Böblingen/Sindelfingen 14:29 (5:15). Das Landesliga-Spitzenspiel fand am Samstag in der HSG Böblingen/Sindelfingen einen klaren Sieger. Schon in der ersten Halbzeit zeichnete sich das ab. Zwei Tore brachte die HSG Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen in den ersten 22 Minuten zustande. Die Gäste hingegen zeigten sich auch in Tuttlingen treffsicher, führten zu diesem Zeitpunkt mit 2:11 aus NTW-Sicht. Innerhalb weniger Minuten kam der Gastgeber dann zu drei Toren und ging mit einem 5:15-Rückstand in die Pause. „Es war eine Katastrophe. Wir können es uns selber nicht erklären“, wurde HSG NTW-Trainerin Zeljana Pfeffer deutlich nach der hohen Heimniederlage. Nach Toren endete die zweite Halbzeit mit 9:14. Vorentschieden war die Partie aber durch den hohen Pausenvorsprung der Gäste. Nach der Pause war der Tore-Abstand über die gesamten 30 Minuten zu groß, als dass der aktuelle Tabellendritte nochmal gefährlich werden konnte. Da Katharina Beiswenger fehlte, trat die HSG NTW mit nur elf Spielrinnen an, darunter eine A-Jugendliche und eine Spielerin der zweiten Mannschaft. „Es ist eine gute Mannschaft, kein Thema. Man kann gegen sie verlieren mit vier, fünf Toren. Aber sowas ist inakzeptabel“, sagt Pfeffer zum Spiel gegen den Tabellenführer. Wegen der Personalsituation wollte sie ihrem Team aber keinen zu großen Vorwurf machen und den Blick auf die anstehenden Spiele richten.

Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen: Anika Sattler, Cara Riester (4), Nina Esslinger (2), Lena Tröger (2), Hanna Jetter, Jana Renner, Laura Luz, Anna Schwender (1). Mirjana Misetic, Arzu Civelek, Magdalena Krämer (5).

TV Weingarten – HSG Baar 22:21 (10:10). Für die HSG Baar setzte es beim formstarken TV Weingarten die dritte Niederlage in Folge. Fast über die gesamte Spielzeit war es ein ausgeglichenes Spiel. „Wir hatten eine sehr gute Anfangsphase und hatten den Gegner gut im Griff“, sagte HSG-Trainer Oliver Ulrich zum Start seiner Mannschaft, die nach 20 Minuten mit 8:5 in Führung lag. Aus einem 10:7 (24. Minute) machte Weingarten bis zur Halbzeitpause ein 10:10. Da bei den Gästen zwei Spielerinnen krankheitsbedingt fehlten, gab es im Rückraum weniger Optionen als zuletzt. Nach dem Seitenwechsel musste Ulrich rotieren, was sich auswirkte. Die ersten Minuten im zweiten Durchgang gehörten dem TVW, der schnell in Führung ging und diese weiter ausbaute (13:16, 38.). Auch beim 14:18 (41.) waren die Gäste deutlich im Hintertreffen. Ulrich: „Nach den Auszeiten haben wir uns wieder rangekämpft.“ In der Schlussphase bemängelte er „einfache, technische Fehler.“ Beim 19:19 (52.) und beim 21:21 (58.) gelang der Ausgleichstreffer. Auch die insgesamt drei Zwei-Minuten-Strafen hätten sich laut Ulrich ausgewirkt. Eine Schwächephase des Gastgebers, der Chancen aus dem Spiel und per Sieben-Meter liegenließ, konnte die HSG Baar nicht nutzen. In der Schlussminute landete der Ball zum 21:22 im HSG-Netz.

Baar: Stefanie Schabert (1), Katharina Klein, Nicole Walter (2), Corinna Marquardt, Luisa Köller (1), Larissa Schuler (6/2), Sabrina Eberl (1), Simone Laufer (3), Nicole Hess (5/1), Aline Spehar (2), Annkatrin Irion, Marilena Kratt, Kristin Eberl.

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