Ein Koffer mit der Aufschrift „Ich bleibe leer“ wird bei einer Demonstration von Inhabern von Reisebüros und mittelständischen
Ein Koffer mit der Aufschrift „Ich bleibe leer“ wird bei einer Demonstration von Inhabern von Reisebüros und mittelständischen Reiseveranstaltern Mitte Mai mitgeführt. (Foto: dpa/Frank Rumpenhorst)
Redaktionsleiter

Bei Omnibusreisen Walter Nagel in Tuttlingen steht der Betrieb seit dem 16. März still. Obwohl in den Jahren zuvor gut gewirtschaftet worden sei, werde es finanziell langsam eng. „Wir dürfen ja nichts machen. Und die Kosten laufen weiter“, sagt der Firmeninhaber, der vorsorglich die Busse abgemeldet und die Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt hatte. Vom Zuschuss zu den Fixkosten aus dem ersten Corona-Hilfspaket ist nichts mehr übrig. „Das ist verpufft“, sagt Nagel. Zwei Wochen habe die Zuwendung von 9000 Euro gereicht. Erneute finanzielle Hilfe des Landes wäre gut. Allerdings wäre es dem Tuttlinger Unternehmer lieber, wenn er wüsste, wie es weitergeht. „Ich bräuchte mal eine Perspektive.“ Zumal die ersten Anfragen schon reinkommen. „Die Leute wollen weg.“ Nur wie? Sollte die Regelung von eineinhalb Metern Mindestabstand bestehen bleiben, könnte er den Bus nur weniger als halbvoll losfahren lassen. Touren mit 20 Teilnehmern würden sich rechnen, wenn andere Fahrten dies ausgleichen könnten. Die Preise zum Ausgleich der geringeren Auslastung anziehen? Davon hält Nagel nichts. „Das ist nicht ideal. Die Kunden können doch auch nichts für die Situation.“ Eine weitere Einschränkung ist die Vorgabe, dass der Fahrer Mund-Nasen-Schutz sowie Handschuhe tragen muss. „Das geht bis zum Bodensee. Aber schon bei Fahrten nach Stuttgart bleibt dir die Luft weg“, meint Nagel. (maj)

Fehlende Einnahmen und Rückzahlungen setzen der Branche zu

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Bei Omnibusreisen Walter Nagel in Tuttlingen steht der Betrieb seit dem 16. März still. Obwohl in den Jahren zuvor gut gewirtschaftet worden sei, werde es finanziell langsam eng. „Wir dürfen ja nichts machen. Und die Kosten laufen weiter“, sagt der Firmeninhaber, der vorsorglich die Busse abgemeldet und die Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt hatte. Vom Zuschuss zu den Fixkosten aus dem ersten Corona-Hilfspaket ist nichts mehr übrig. „Das ist verpufft“, sagt Nagel. Zwei Wochen habe die Zuwendung von 9000 Euro gereicht. Erneute finanzielle Hilfe des Landes wäre gut. Allerdings wäre es dem Tuttlinger Unternehmer lieber, wenn er wüsste, wie es weitergeht. „Ich bräuchte mal eine Perspektive.“ Zumal die ersten Anfragen schon reinkommen. „Die Leute wollen weg.“ Nur wie? Sollte die Regelung von eineinhalb Metern Mindestabstand bestehen bleiben, könnte er den Bus nur weniger als halbvoll losfahren lassen. Touren mit 20 Teilnehmern würden sich rechnen, wenn andere Fahrten dies ausgleichen könnten. Die Preise zum Ausgleich der geringeren Auslastung anziehen? Davon hält Nagel nichts. „Das ist nicht ideal. Die Kunden können doch auch nichts für die Situation.“ Eine weitere Einschränkung ist die Vorgabe, dass der Fahrer Mund-Nasen-Schutz sowie Handschuhe tragen muss. „Das geht bis zum Bodensee. Aber schon bei Fahrten nach Stuttgart bleibt dir die Luft weg“, meint Nagel. (maj)

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