HG Butzko fragt: „echt jetzt“

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Der Krähe-Preisträger nimmt die Digitalisierung in den Fokus
Der Krähe-Preisträger nimmt die Digitalisierung in den Fokus (Foto: Peter Knaup)
Schwäbische Zeitung

Er ist der Hirnschrittmacher des deutschen Kabaretts und einer der besten Politkabarettisten des Landes. Er ist Stammgast bei „Neues aus der Anstalt“ im ZDF. Und er kommt mit seinem aktuellen Programm „echt jetzt“ am Freitag, 6. Dezember, um 20 Uhr in die Angerhalle Tuttlingen-Möhringen: HG Butzko. Mit seiner einzigartigen Mischung aus Unterhaltung und Tiefgang, brutal witzig und bisweilen besinnlich, entdeckt HG Butzko das Komische in den Katastrophen des Alltags. Das brachte ihm schon eine „Tuttlinger Krähe“ und weitere Auszeichnungen ein.

Unglaublich, aber wahr, in einem sind sich Wissenschaften und Religionen einig: Der Mensch lebt nur im „Hier und Jetzt“. Und in einem sind sie sich außerdem auch noch einig: Hantiert der Mensch am Smartphone oder Tablet rum, ist er in dem Moment nicht im „Hier und Jetzt“, sondern im „Wisch und Weg“.

Und wenn man bedenkt, wie viel Einfluss dieses digitale Paralleluniversum bereits auf unser Leben hat, und wie sehr unsere globale Infrastruktur inzwischen von Computerviren und Hackerangriffen bedroht wird, oder noch schlimmer: von Twitter-Einträgen von Till Schweiger, dann muss man feststellen: Die wirklich Mächtigen sitzen nicht auf den Regierungsbänken in den Parlamenten, oder an der Wall-Street, die wirklich Mächtigen sitzen im Silicon Valley.

Und genau dorthin hat HG Butzko diesmal seine investigativen Recherchefühler ausgestreckt, Hinter- und Abgründe beleuchtet, und Erschütterndes herausgefunden. Und zwar erschütternd für das Zwerchfell, aber auch für die grauen Zellen.

Wie immer bietet auch „echt jetzt“, sein neues Programm, eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus schonungsloser Zeitanalyse, Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit. Getreu dem Motto „logisch statt ideologisch“ hat Butzko einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt: Er beleuchtet die großen Zusammenhänge so, als würden sie „umme Ecke“ stattfinden.

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