Heimische Handball-Frauen sind erfolgreich

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Rouven Spindler

Die Handballerinnen der HSG Fridingen/Mühlheim (Württembergliga) und die HSG Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen haben den vorletzten Spieltag jeweils erfolgreich beendet. Die Donautälerinnen sicherten sich mit dem Sieg in Esslingen (36:25) den zweiten Tabellenplatz und auch die HSG NTW ist nach ihrem knappen 25:24-Heimsieg nicht mehr vom vierten Platz zu verdrängen.

Württembergliga Frauen

SG Hegensberg-Liebersbronn – HSG Fridingen/Mühlheim 25:36 (12:20). Die Donautal-HSG wurde ihrer Favoritenrolle bei der SG Hegensberg-Liebersbronn gerecht. Grundlage dafür war erneut, dass man sich nach etwa 20 gespielten Minuten mehr und mehr absetzen konnte. „Für die SG war dieses Spiel der letzte Strohhalm, doch noch den Klassenerhalt zu sichern. Anfangs ging das Spiel hin und her, dann haben wir das Spiel in den Griff bekommen“, sagt HSG-Trainer Frank Rohrmeier. Denn nach ihrem 9:12-Anschlusstreffer (18. Minute) verlor die SG den Anschluss und die Gäste warfen in den nächsten sieben Minuten fünf Tore mehr als Hegensberg-Liebersbronn (18:10). Nachdem es zur Pause 20:12 stand, war das Spiel vorentschieden. Rohrmeier: „Der Wille, Platz zwei abzusichern, war auch nach der Halbzeit klar zu spüren. So ist die Mannschaft dann auch aufgetreten und auch ins Tempospiel gekommen.“ Bis zum 22:14 wuchs der Abstand nicht, dann tat sich die SG immer schwerer und Fridingen/Mühlheims Offensive legte nach. Nach 47 Minuten stand es zwischenzeitlich 30:18. Im letzten Saisonheimspiel bewiesen die Gastgeberinnen aber Moral und erzielten insgesamt 25 Treffer. Am Ende siegten die Gäste ungefährdet mit 36:25 und beenden diese Spielzeit damit sicher auf dem zweiten Platz, was vor der Saison so nicht zu erwarten war. „Das ist überragend vom Team. Nach den Abgängen haben wir mit eigenen Leuten weitergearbeitet. Es wurde ein Riesen-Einsatz gezeigt und wir haben bis zum Ende um den Titel mitgespielt“, freute sich der Trainer.

Tore: Clara Frankenstein (14), Rebecca Maurer (6), Tanja Seiffert, Caterina Schwarz (beide 4), Patricia Rebholz, Anna-Lena Gögelein (beide 2), Vanessa Fritz (2/1), Melanie Gresser (1), Pia Langeneck (1/1).

Landesliga Frauen

HSG Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen – HSG Cannstatt/Münster/Max-Eyth-See 25:24 (15:13). Auch diese enge Partie entschied die HSG Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen schlussendlich zu ihren Gunsten – und das nicht unverdient. „Wir haben gut gespielt und wussten, wenn wir dieses Spiel gewinnen, sind wir sicher Vierter“, sagt NTW-Trainerin Zeljana Pfeffer. Ähnlich wie in der Hinrunde (19:18) war es lange eine ausgeglichene Begegnung. Insgesamt stand es in dieser Begegnung 16 Mal unentschieden. In die Pause nahm die Heimmannschaft einen Vorsprung von zwei Treffern mit (13:11). Diesen egalisierte die HSG Cannstatt/Münster/Max-Eyth-See nach dem Seitenwechsel schnell wieder (17:17), verpasste es aber, selbst vorzulegen. Erst nach dem 20:12 (42.) war die HSG NTW unter Zugzwang und glich wieder aus (44.). Als zwei Minuten vor dem Ende erneut kein Team führte (24:24), entschied der vierte Sieben-Meter von Matea Nosic, achtfache Torschützin, die Begegnung in der Schlussminute. Pfeffer: „Wir haben uns vorgenommen, alle Spielerinnen einzusetzen und haben viel rotiert. Auch zwei Spielerinnen der dritten Mannschaft waren dabei.“

Tore: Matea Nosic (8/4), Cara Riester, Magdalena Krämer (beide 5), Katharina Beiswenger (3/2), Mirjana Misetic (2), Nina Esslinger, Melina Komic (beide 1).

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