Hannah Schneider von der LG schlägt sich bei DM achtbar

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Bei den Deutschen Meisterschaften im Blockmehrkampf hat sich Hannah Schneider von der LG Tuttlingen-Fridingen gut behauptet. Mit dem Schwerpunkt Sprint/Sprung kam sie in einem großen Feld in Lage in der Klasse W15 knapp an ihre Bestleistung heran und belegte mit 2549 Punkten Platz 29.

Mit einer Bestleistung von 2588 Punkten hatte sich Hannah im Mai in Löffingen als eine von vier Athletinnen aus Württemberg für diese DM qualifiziert, so dass sie nun die Reise ins westfälische Lage antreten konnte. Hier wurden die Meister in einem aus fünf Disziplinen bestehenden Mehrkampf ermittelt, der je nach Schwerpunkt Lauf, Wurf oder Sprint/Sprung unterschiedlich gestaltet war.

In Schneiders Block Sprint/Sprung gab es bei dieser DM die größten Teilnehmerfelder. Für die LG-Athletin fing dieser Wettkampf zunächst gut an, als sie im Speerwurf mit guten 30,04 Meter die neuntbeste Weite im ganzen Feld warf. Und auch im Weitsprung überzeugte die 15-Jährige. Mit tollen 5,10 Meter erzielte sie fast eine neue Bestleistung.

Auch über 80 Meter Hürden bestätigte Hannah Schneider mit 12,50 Sekunden ihre konstant gute Form in dieser Saison.

In der vierten Disziplin, dem Sprint über 100 Meter, deutete sich allerdings an, wie ein ständig wechselnder böiger Wind die Ergebnisse beeinflussen kann. Während in einem der sechs Läufe ihrer Gruppe fast drei Meter Rückenwind herrschte, blies bei Hannah der Wind leicht von vorne. Deswegen musste sie sich bei einer diesjährigen Bestleistung von 13,31 Sekunden in Lage mit 13,69 Sekunden begnügen.

Pech im Hochsprung

Dennoch lag sie vor der letzten Disziplin in der Gesamtwertung auf Platz 16 gut in der ersten Hälfte des Feldes. Im Hochsprung wurde Schneider dann allerdings völlig vom Glück verlassen. Nach makellosem Beginn übersprang sie bei 1,40 Meter im zweiten Versuch die Latte, die allerdings offensichtlich vom Wind verweht doch noch fiel. Und als sie im dritten Versuch bei einem plötzlichen Windstoß den Anlauf abbrechen wollte, touchierte sie beim Abstoppen doch noch die Matte, so dass der Versuch als ungültig gewertet werden musste.

Erstmals in dieser Saison blieb sie so mit übersprungenen 1,37 Meter unter der Marke von 1,40 Meter und fiel in der Gesamtwertung um 13 Plätze zurück.

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