Handball-Saison startet nicht vor 10./11. Oktober

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 Neben der Planung der Saison, die am 10./11. Oktober starten soll, stehen insbesondere die Hygienekonzepte für die Spiele im Fo
Neben der Planung der Saison, die am 10./11. Oktober starten soll, stehen insbesondere die Hygienekonzepte für die Spiele im Fokus der Vereine und Kommunen. (Foto: Robert Michael)
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Freundschaftsspiele, Trainingsspiele und Turniere inklusive Beachhandball sind ab dem 25. Juli wieder zulässig. Außerdem beginnt der Spielbetrieb auf HVW-Ebene nicht vor dem 10./11. Oktober.

Mit diesen beiden Beschlüssen sorgte das Präsidium des Handballverbandes Württemberg (HVW) bei der Sitzung für Klarheit bei seinen Vereinen. „Allerdings muss sowohl bei Trainings- als auch Freundschaftsspielen eine Bestätigung des Halleneigners beziehungsweise der Gemeinde über das Vorhandensein eines genehmigten Hygienekonzepts vorliegen“, erklärte Hans Artschwager (Hildrizhausen), HVW-Präsident, Vize-Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB) und Sprecher der Landesverbände.

„Wir gehen davon aus, dass es Hygienekonzepte für Trainings- und Freundschaftsspiele sowie Turniere gibt – egal, ob mit oder ohne Zuschauer“, so Verbandsmanager Thomas Dieterich (Unterensingen). „Der HVW selbst wird allerdings keine Hygienekonzepte prüfen, das ist Sache der Halleneigner beziehungsweise Gemeinden.“ Vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs müsse jedoch auf jeden Fall zwingend ein vollständiges Hygienekonzept der Halle (mit Zuschauer) an den HVW übermittelt werden. „Sollte dies bestätigte Hygienekonzept nicht vorliegen, werden die Spiele kostenpflichtig verlegt.“

Alle am Spielbetrieb Beteiligten müssen Einsicht in das jeweilige Hygienekonzept erhalten. Gastmannschaften und Schiedsrichter müssen vorab über Wegeführung und Maßnahmen informiert sein.

Wolfgang Strobel, Geschäftsführer des Bundesligisten HBW Balingen, nannte ein eindrucksvolles Beispiel: „Wenn in der Sparkassen-Arena Balingen unter den aktuellen Corona-Verordnungen von 2350 Plätzen nur knapp über 300 belegt werden dürfen, zeigt das sehr deutlich die Herausforderungen in den normalen Sporthallen.“ Für die Forderung nach einer Erfassung der Zuschauer-Daten werde bereits an EDV-gestützten Lösungen gearbeitet.

Auf eine weitere Problematik wies HVW-Vize-Präsident Jugend, Michael Daiber (Böblingen), hin: „Die meisten Hallen haben nur einen Eingang und eine Toilette, außerdem sind die Themen Stehplätze und Gastro sehr, sehr schwierig zu handeln!“ An seinem Arbeitsplatz, dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, ist er derzeit fast ausnahmslos mit den Corona-Verordnungen beschäftigt. „Handball geht deshalb eher den vorsichtigen Weg mit maximal 500 Zuschauern bis Ende Oktober – Negativbeispiele gibt es ja genügend.“

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