Hätten Sie’s gewusst?

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 Döner-Kebap
Döner-Kebap (Foto: Söhnke Callsen)

Ein paar Fragen zu den Lebensmittelkontrollen in Rahmen unserer Gesprächsstoff-Serie..

Wann ist ein Döner ein Döner?

Rund ein Dutzend Dönerbuden gibt es allein in Tuttlingen. Doch der Döner Kebap wird längst nicht mehr in allen diesen Betrieben im Landkreis serviert. Dieser wird aus Kalb-, Rind- oder Schaffleisch hergestellt. Der Hackfleischanteil darf höchstens 60 Prozent betragen, weitere erlaubte Zutaten sind Salz, Gewürze, Eier, Zwiebel, Öl, Milch und Yoghurt. Nicht enthalten sein dürfen dagegen zum Beispiel Paniermehl, Cornflakes oder Sojaproteine, sonst muss das Produkt anders bezeichnet werden: „Hackfleisch-Drehspieß gewürzt nach Döner-Art“ wäre eine Möglichkeit.

Wie aufwändig sind Festivals für Lebensmittelkontrolleure?

Sehr. Beim Southside-Festival in Neuhausen sind alle Kontrolleure der Behörde im Einsatz. 60 Lebensmittelbetriebe gab es dieses Jahr zu überwachen und 34 Getränkestände. In einem Fall bedeutete der Besuch der Männer und Frauen das Aus, wegen gravierender Hygienemängel und ungenügender Einrichtung. Insgesamt erfolgten 74 lebensmittelrechtliche Kontrollen. Bei 50 gab es keine Beanstandungen. In 19 Betrieben wurden Hygienemängel festgestellt und sieben Mal Mängel bei der Zusammensetzung der Produkte. Auch beim Honberg-Sommer sind die Lebensmittelkontrolleure vor Ort. Probleme gebe es dort so gut wie keine, heißt es im Amt. Sicherlich auch wegen der jahrelangen Zusammenarbeit zwischen Behörde und den Betreibern.

Was kontrolliert das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz?

Alles, was mit dem menschlichen Körper in Berührung kommt. Neben Lebensmitteln gehören zum Beispiel auch Kleidung, Schuhe, Autositze, Fanartikel wie Trillerpfeifen, Arbeitshandschuhe, Schmuck und Kosmetika dazu. (iw)

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