Grüner Kreisverband komplettiert Vorstand

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Bilden den Vorstand der Kreis-Grünen: Gabi Schott, Angelika Störk, Carina Diener und Klaus Schmid-Droullier.
Bilden den Vorstand der Kreis-Grünen: Gabi Schott, Angelika Störk, Carina Diener und Klaus Schmid-Droullier. (Foto: Claudia Steckeler)

Im ersten Teil der Versammlung sprach Grünen-Bundestagsabgeordneter Harald Ebner, der mit einem Elektroauto angereist war, über Artenschwund und Landwirtschaft. Immer weniger Vögel, Wildblumen, Bienen und andere Insekten würde es in Feld und Flur geben. In den zurückliegenden 20 Jahren habe der Verlust 75 bis 80 Prozent betragen. Die Lichtverschmutzung, den Flächenverbrauch und den Klimawandel, machte er als Ursache aus.

Der Hauptverursacher sei die Landwirtschaft mit ihren Monokulturen und dem Einsatz von Pesti- und Insektiziden. Wegen der fehlenden Insekten gebe es auch 50 bis 60 Prozent weniger Vögel. Eine Lösung des Problems sieht Ebner darin, die Agrarpolitik auf ökologische, nachhaltige Landwirtschaft ohne Gift und Massentierhaltung auszurichten. Außerdem müssten die Zulassungsverfahren für die verwendeten Mittel reformiert werden.

„Es kann nicht sein, dass die Firmen ihre Mittel selbst untersuchen“, betonte Ebner mit Nachdruck. (clst)

An der Spitze des Kreisverbandes Bündnis90/Die Grünen stehen seit der Mitgliederversammlung am Freitag wieder vier Vorstandsmitglieder: Bei den turnusmäßigen Wahlen sind Vorsitzende Angelika Störk...

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Im ersten Teil der Versammlung sprach Grünen-Bundestagsabgeordneter Harald Ebner, der mit einem Elektroauto angereist war, über Artenschwund und Landwirtschaft. Immer weniger Vögel, Wildblumen, Bienen und andere Insekten würde es in Feld und Flur geben. In den zurückliegenden 20 Jahren habe der Verlust 75 bis 80 Prozent betragen. Die Lichtverschmutzung, den Flächenverbrauch und den Klimawandel, machte er als Ursache aus.

Der Hauptverursacher sei die Landwirtschaft mit ihren Monokulturen und dem Einsatz von Pesti- und Insektiziden. Wegen der fehlenden Insekten gebe es auch 50 bis 60 Prozent weniger Vögel. Eine Lösung des Problems sieht Ebner darin, die Agrarpolitik auf ökologische, nachhaltige Landwirtschaft ohne Gift und Massentierhaltung auszurichten. Außerdem müssten die Zulassungsverfahren für die verwendeten Mittel reformiert werden.

„Es kann nicht sein, dass die Firmen ihre Mittel selbst untersuchen“, betonte Ebner mit Nachdruck. (clst)

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