Goschle Muurär spielen Kindermärchen beim Honberg-Sommer

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Ein neuer Schauspieler, der erste Auftritt beim Honberg-Sommer und ein Kinderstück auf Hochdeutsch: Mit dem Stück „Rumpelstlilzen“ gab es für die Mundart-Theatergruppe Göschle Muurär am Samstag im kleinen Burghof gleich mehrere Debüts.

Gleich zwei Auftritte lieferten die Goschle Muurär am Samstag auf dem Honberg ab. Rund achtzig Besucher ließen sich von der Geschichte um das Rumpelstilzchen in die Märchenwelt der Gebrüder Grimm entführen. Ein paar wenige Regentropfen störten da wenig.

Schauspiel-Debüt

Einer der sieben Schauspieler stand bei „Rumpelstilzchen“ zum ersten Mal auf der Bühen. Der erst elfjährige Jannis Klaiber lieferte einen souveränen Auftritt als Königbote ab. „Wir sind alle ganz geplättet von Jannis“, sagte auch Harald Bacher, der Leiter der Theatergruppe und im Stück in der Rolle des Müllers vertreten. Das junge Publikum zeigte sich quicklebendig und nahm mit Zurufen aktiv an der Aufführung teil – und sorgte für den ein oder anderen Extralacher. Für den Honberg-Sommer haben die Göschle Muurär ihr Repertoire erweitert. Denn ein Kinderstück hatte es zuvor noch nicht gegeben. „Rumpelstilzchen“ kam zudem auch ohne die Tuttlinger Mundart aus. Zum ersten Mal auf dem Honberg hatten Göschle Muurär bereits beim vorletzten Mittelaltermarkt gespielt. „Das hat uns so gut gefallen, dass wir das wiederholen wollten“, sagte Bacher. Auch wenn das Proben ohne Kulissen bedeutet hat. Die Generalprobe konnte die Gruppe erst am Samstagmorgen kurz vor der ersten Aufführung durchführen. „Schade ist, dass es jetzt schon wieder vorbei ist“, so Bacher. Mit den Eintrittsgeldern unterstützt die Theatergruppe die Stiftung Women for Women, die Kühe für Frauen in Afrika finanziert.

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