Georg Braun ist Württembergischer Meister im Blitzschach

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 26 Schachspieler kämpften am vergangenen Samstag in der Tuttlinger Stadthalle um die Württembergische Blitzschachmeisterschaft.
26 Schachspieler kämpften am vergangenen Samstag in der Tuttlinger Stadthalle um die Württembergische Blitzschachmeisterschaft. Ausrichter war die SG Donautal Tuttlingen. (Foto: pm)
Schwäbische Zeitung

Die Schachgemeinschaft Donautal Tuttlingen hat anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens in der Stadthalle die Württembergische Meisterschaft im Blitzschach ausgerichtet. Sieger wurde Fidemeister (FM) Georg Braun aus Bebenhausen. Patrick Marquardt vom Ausrichter belegte als bester Spieler des Bezirks Alb/Schwarzwald den zwölften Platz.

Insgesamt trafen sich 26 der besten Blitzschachspieler Württembergs, um im Modus jeder gegen jeden ihren Meister zu küren. Nach etwa einem Viertel der Turnierdistanz zeichnete sich ab, dass an diesem Tag der Turniersieg nur über Fidemeister (FM) Georg Braun führen würde. Der 25-jährige Titelträger aus Bebenhausen präsentierte sich in glänzender Form und legte zeitweilig vier Punkte zwischen sich und das Verfolgerfeld. Obgleich es Braun gegen Ende des Turniers etwas langsamer angehen ließ, genügte dieses Polster, um nach 25 Runden mit 21,5 Punkten und einem satten Vorsprung von 2,5 Punkten Württembergischer Blitzschachmeister zu werden.

Nach einem schwachen Start ins Turnier fand sich Brauns Vereinskollege, FM Rudolf Bräuning, nach zehn Runden nur auf Rang elf der Rangliste wieder. Mit einem Zwischenspurt von sechs Siegen aus den folgenden sechs Partien schob sich Bräuning jedoch auf Rang zwei vor, den er bis zum Schluss gegen die Konkurrenz verteidigen konnte. Somit qualifizierte auch er sich nach 2019 erneut für die Deutsche Meisterschaft, die am 10. Mai in Magdeburg stattfinden wird.

Knapp an der Qualifikation vorbei schrammten FM Josef Gheng vom Schachklub Wernau, der letztjährige Qualifikant FM Jens Hirneise von der Spielvereinigung Rommelshausen und FM Tobias Schmidt vom Heilbronner Schachverein auf den Plätzen drei bis fünf. Sie können als Nachrücker noch auf die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft hoffen, falls einer der Qualifizierten absagen sollte.

Als beste Spieler aus dem Bezirk Alb/Schwarzwald platzierten sich die Tuttlinger Patrick Marquardt und der für den TSV Schönaich antretende Lukas Buschle auf den Plätzen 12 beziehungsweise 15. Ihre Startberechtigung hatten sie über die Ausrichter-Wildcards erhalten. Beide hatten nach gut zwei Dritteln der Turnierdistanz noch Aussichten auf eine Top-Ten-Platzierung, mussten jedoch in den letzten Runden zu viele Federn lassen.

Die weiteren Vertreter des heimischen Bezirks, Jürgen Rutz von den Schachfreunden Winterlingen, Klaus Fuß von der Schachgemeinschaft Turm Albstadt, Dennis Britsch vom Schachklub Horb und Alexander Günter von der Schachgemeinschaft Donautal Tuttlingen, gingen im hinteren Tabellendrittel durchs Ziel.

Obgleich so manche Partie heftig umkämpft war und in der Hektik der Zeitnot die Regeln nicht immer ganz befolgt wurden, hatte Schiedsrichter Amaru Juscamayta eine insgesamt ruhige Aufgabe, die er stets souverän erledigte. Am Ende war er es dann auch, der dem ausrichtenden Verein rund um seinen ersten Vorsitzenden Gunther Kaufmann für eine gelungene Veranstaltung dankte.

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