Jasmin Bühler
Crossmediale Redakteurin

Wir haben unser Ziel erreicht, wir konnten die Anzahl unserer Sitze erhalten, wir sind zufrieden – so lautet der allgemeine Tenor aus Nendingen einen Tag nach der Wahl des Ortschaftsrates. Gewinner der Wahl ist Landwirt Franz Schilling von der CDU, der mit 1740 Stimmen die anderen Bewerber weit hinter sich gelassen hat. Für ihn ein unglaublicher Erfolg – vor allem, weil er dieses Mal mehr als doppelt so viele Stimmen geholt hat wie bei der Wahl 2009.

Kein Wunder also, dass er sich um den Posten als Ortsvorsteher bewirbt. „Vorher muss ich aber erst mit allen schwätzen“, sagt er. Andere gewählte Bewerber hätten auch schon angekündigt, ihn zu unterstützen.

Die zweitmeisten Stimmen konnte Bauunternehmer Jörg Schwarz, ebenfalls von der Liste der CDU, auf sich vereinigen. „In unserer Partei finden sich die Kandidaten mit den höchsten Stimmenzahlen und das freut uns natürlich“, sagt Schwarz.

Doch auch Klaus Braun, alter und neuer Ortschaftsrat, ist mit dem Wahlergebnis einverstanden. „Wir haben unsere vier Sitze halten können, obwohl wir einen Generationenwechsel vollzogen haben“, erklärt er. Drei „altgediente“ Ortschaftsräte seien ausgeschieden, dafür seien mit Stephanie Schwarz, Thomas Webler und Daniel Schnell drei neue nachgerückt.

Die Wahlbeteiligung in Nendingen lag bei 63,2 Prozent. Insgesamt waren 2270 Bürger wahlberechtigt.

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