Fußball-Bezirksjugend: Monika Alt macht nach acht Jahren Schluss

Nach mehr als acht Jahren gab Bezirksjugendleiterin Monika Alt ihr Amt in jüngere Hände ab.
Nach mehr als acht Jahren gab Bezirksjugendleiterin Monika Alt ihr Amt in jüngere Hände ab. (Foto: Reiner Neff)
Reiner Neff

Bei der ersten virtuellen Jugendleiter Hauptversammlung des Fußballbezirk Schwarzwald, die am vergangenen Samstag statt fand, nahm Bezirksjugendleiterin Monika Alt nach achteinhalb Jahren Abschied. Sie stellte sich nicht mehr zur Wiederwahl und wollte die Verantwortung in jüngere Hände geben. Als Nachfolger wurde Mike Denner zum neuen Bezirksjugendleiter gewählt.

Mike Denner wurde bei der Wahl von den anwesenden Vereinsvertreter bei 63 Ja-Stimmen und einer Enthaltung zum neuen Bezirksjugendleiter gewählt. (wir berichten noch).

Monika Alt hatte sich schon immer für die Jugend eingebracht und viel Erfahrung als Jugendleiterin beim FV 08 Rottweil gesammelt. Als sich der Bezirk Schwarzwald Ende 2012 vom damaligen Bezirksjugendleiter Thomas Rominger trennen musste, stellte Alt sich als Mitglied des Bezirksvorstandes zur Verfügung und bekleidete das Amt zunächst kommissarisch. Im Frühjahr 2013 wurde sie von den Vereinen zur neuen Bezirksjugendleiterin gewählt.

Ihre Erfahrung, neue Ideen und ein funktionierender Bezirksjugendausschuss halfen ihr, die Jugendarbeit des Fußballezirks nach vorne zu bringen. In ihrer Amtszeit gab es bis heute viele neue Herausforderungen, die gemeistert werden mussten. Nicht alles, was geplant und gefordert wurde, war in allen Bezirken gern gesehen. So hat sich Monika Alt immer für die Vereine des Bezirks eingesetzt und deren Interessen, so gut es ging, gegenüber dem WFV vertreten.

Michael Supper, WFV-Verbandsjugendleiter, brachte es bei seinen Ausführungen zum Ausdruck, wie wichtig es sei, konstruktiv zu diskutieren und sich auch mal zu „fetzen“, wenn es im Sinne der Jugend sei. Man müsse nicht immer gleicher Meinung sein, aber am Ende respektvoll miteinander umgehen, diese Tugenden besaß Monika Alt und wurde dafür von allen geschätzt. Er dankte ihr für ihre geleistete Arbeit und war sich sicher, dass der Bezirk mit seinem neuen Bezirksjugendleiter Mike Denner bestens besetzt wurde.

Marcus Kiekbusch brachte im Namen des Bezirksvorstands den außerordentlichen Dank für Monika Alts wohltuende Arbeit im Fußballbezirk zum Ausdruck. Monika Alt wird jedoch noch gesondert und gebührend in einer Sonderveranstaltung des Bezirks gewürdigt.

Meist gelesen in der Umgebung

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

Impftermin-Ampel: Jetzt mit Push-Nachrichten für Ihr Impfzentrum

Die Impftermin-Ampel von Schwäbische.de zeigt mit einem Ampelsystem Impfzentren der Region an, in denen es gerade freie Termine gibt. 

+++ JETZT NEU: Nutzer mit einem Schwäbische Plus Basic, Premium- oder Komplettabo können sich nun exklusiv und noch schneller per Pushnachricht aufs Handy über freie Termine bei Ihrem Wunsch-Impfzentrum informieren lassen. Hier geht es direkt zum Push-Service, Abonnenten können ihn sofort nutzen.

Nutzer ohne Abo können weiterhin die bestehende Impfampel auf dieser Seite hier nutzen.

 Der Unfall in der Bahnhofstraße, bei dem eine Zwölfjährige schwer verletzt wurde, hat in den vergangenen Tagen für Schlagzeilen

Eskalation nach Unfall in Aalen schlägt hohe Wellen - auch in der Türkei

Der Unfall in der Bahnhofstraße, bei dem ein zwölfjähriges Mädchen am Freitagabend schwer verletzt worden war, hat hohe Wellen geschlagen. Nicht nur in Aalen und im Land, sondern auch in der Türkei. In einem Interview mit dem erdogannahen Fernsehsender TRT berichtete der 37-jährige Vater von Polizeibeamten, die gegen ihn Pfefferspray eingesetzt haben.

Sein Verhalten und das seiner Bekannten und Verwandten hat er allerdings unter den Teppich gekehrt.

 IBM-Quantencomputer der Serie „Q System One“ auf der CES 2020.

Ulm wird Hauptstandort: zwei Milliarden Euro für Quantencomputer „Made in Germany“

Die Politik öffnet ihr Füllhorn, die Freude in Ulm ist riesig. Wie die Bundesregierung am Dienstag bekanntgab, soll mit insgesamt zwei Milliarden Euro ein weltweit erster konkurrenzfähiger Quantencomputer „made in Germany“ entwickelt werden. Das Projekt ist bundesweit verortet, Hauptstandort soll aber Ulm sein.

Mission Quantencomputer „Made in Germany“ 1,1 Milliarden Euro vergibt das Bundesforschungsministerium, 878 Millionen Euro stammen aus dem Etat des Bundeswirtschaftsministeriums.

Mehr Themen