Frauenwirtschaftstag findet großen Anklang

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Die Frauenwirtschaftstage im IFC Tuttlingen waren gut besucht. Rund 80 Teilnehmerinnen hörten sich die Grußworte und Interviews
Die Frauenwirtschaftstage im IFC Tuttlingen waren gut besucht. Rund 80 Teilnehmerinnen hörten sich die Grußworte und Interviews zum Thema „Female Leadership – erfolgreich führen“ an. (Foto: ALEXANDER DODERER)
Sabine Doderer

Für Frauen ist es immer noch schwer, den Spagat zwischen Beruf und Familie zu schaffen. Das ist ein Ergebnis des Frauenwirtschaftstages, der am Freitag im Tuttlinger Innovations- und Forschungszentrum (IFC) stattgefunden hat. Mehr als 80 Besucherinnen hatten die Veranstaltung besucht.

Drei Stunden lang konzentrierte sich der Frauenwirtschaftstag auf das Thema: Female Leadership – erfolgreich führen. Dazu gehörten auch Fragestellungen wie Frauen auf dem Weg in Führungspositionen unterstützt, wie der Wiedereinstieg in das Berufsleben ermöglicht, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtert und das Netzwerken von Unternehmerinnen gefördert werden kann. Das baden-württembergische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hatte die landesweite Veranstaltung gefördert, die in Tuttlingen als Kooperation von der Stadt mit der Hochschule Furtwangen stattfand.

Nach der Einstimmung durch zwei Absolventinnen der Musikhochschule Trossingen, die ein Improvisationstheater auf humorvolle und gleichzeitig nachdenklich machende Art aufführten, folgten Interviews mit sechs ausgewählten Frauen aus der Region, die auf unterschiedliche Weise das Thema Frauen in Führungspositionen verkörpern oder unternehmerische Verantwortung übernehmen. Prof. Verena Wagner-Hartl (Studiendekanin der Fakultät Industrial Technologies in Tuttlingen), Hebamme und Gemeinderätin Katja Rommelspacher, Doktorandin Madeleine Renyi, Heike Reize (Geschäftsführerin Take-off Gewerbepark), Gabriele Lemke (Hirsch Brauerei) und Ines Lützen (Teamleiterin Personalentwicklung Aesculap AG) kamen zu Wort.

Der Tenor der Gespräche war gleichlautend: Damit Frauen den Spagat von Beruf und Familie schaffen und Verantwortung in einer Führungsposition übernehmen können, kommt es auf Flexibilität, Teamgeist, gute Kommunikation und einen verlässlichen Partner an.

Trainerin und Coach Gerda Schneider stellte gegen Ende der Veranstaltung Smart Apps vor und lud zu einem interaktiven Austausch ein. Abschließend präsentierten Studentinnen des Hochschulcampus Tuttlingen ihre Arbeiten zum Thema App-Programmierung.

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