Klara Aberle, Uschi Speck und Maria Wrobel als Jäger bei der Frauenfasnet der katholischen Kirchengemeinden St. Andreas Möhring
Klara Aberle, Uschi Speck und Maria Wrobel als Jäger bei der Frauenfasnet der katholischen Kirchengemeinden St. Andreas Möhringen und St. Jakobus Esslingen in Möhringen Pfarrheim St. Andreas. (Foto: Manger)

Die beiden katholischen Kirchengemeinden St. Andreas Möhringen und St. Jakobus Esslingen haben im Pfarrheim St. Andreas in Möhringen gemeinsam die Frauenfasnet gefeiert. Das Motto dieses Jahr: „Im Wald und uf dä Heid, do such i mein Freud, dä Förster und dä Wilderer sind hit uf dä Frauefasnet esre Gäste, drum saget se em Fuchs und Has hit Obed e guts Nächtle.“

Der Beginn machen die drei Frauen der Frauengemeinschaft Maria Wrobel, Uschi Speck und Klara Aberle als Jäger. „Sie ist immer noch nicht da. Ich kann nicht schlafen“, so Jakob, den eigentlich seine Frau ins Bett holen will, der aber nicht an Schlaf denken kann, weil sie eben immer noch nicht da ist: Er würde sie nie mehr dem Donne anvertrauen. Allerdings stellt sich letztlich heraus, dass es nicht, wie allgemein angenommen, um die Tochter des um den Schlaf gebrachten Mannes ging, sondern lediglich um seine entliehene Motorsäge.

Gleich vier Frauen sind auf Suche nach einer Stelle im Pfarrhaushalt, die sich den anwesenden Pfarrern Martin Patz und Axel Maier mit ihren Vorzügen anpreisen. Sie würden auch in den Beichtstuhl sitzen oder ab und an mit frommen Witzen aufwarten, so Anneliese Schury, Waltraud Bickel, Helga Müller und Monika Krug.

Dass es Wunder gibt, selbst beim Verrichten der Notdurft im Pfarrgarten, davon berichten Veronika und Melanie Wiedermann. Als ein Mann durch einen „Trick“ des Pfarrers an ein Wunder glaubt und nun der Ansicht ist, er könne jetzt gar Eier legen, will er dies seiner Frau beweisen...

Als alter Narr erzählt Waltraud Bickel aus ihrer langjährigen Erfahrung von der Möhringer Fasnet. „Wenn man die in Berlin so höre rede, da könnt mer meine, bei denen goths ganze Johr dagege“, so die Möhringer Fasnachtsnärrin.

„Do simmer dähom“, ganz gemäß der bayerischen Fernsehsendung, zeigen die beiden Waldarbeiter Klara Aberle und Maria Wrobel ein Zweigespräch der Möhringer und Esslinger Waldarbeiter. Bei einem Sketch von Anneliese Schury und Heidi Bell, Ute Heller als Schnäppchenjäger und Anneliese Schury als Rotkäppchen bleibt keine Auge trocken. Susi Hein, Veronika Hofmann, Barbara Ben Hamza und Frederike Schimmel zeigten noch einmal die letztjährige Scherbelgruppe und bescherten den Frauen einen kurzweiligen und närrischen Abend.

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