Florian Steinbrenner wird Tuttlinger Baudezernent

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 Florian Steinbrenner
Florian Steinbrenner (Foto: Stadt Tuttlingen)
Schwäbische Zeitung

Florian Steinbrenner wird neuer Leiter des Baudezernats der Stadt Tuttlingen. Die Gemeinderäte entschieden sich in ihrer Sitzung am Montag mehrheitlich für den 46-jährigen Regierungsbaumeister aus Radolfzell.

„Ich bin froh, dass diese wichtige Stelle jetzt wieder kompetent besetzt wird“, so Oberbürgermeister Michael Beck. „Im Baudezernat sind schließlich einige der wichtigsten und anspruchsvollsten Aufgaben angesiedelt“, so Beck weiter. Dabei sprach er vor allem die Sanierung der Gymnasien, die Schaffung von Wohnraum und sämtliche Mobilitätsfragen an. Als Dezernent wird Steinbrenner die Aufgaben der Fachbereiche 7 (Planung und Bauservice), 8 (Hochbau) und 9 (Tiefbau) koordinieren.

Bis Ende 2018 wurde diese Aufgabe von Baubürgermeister Willi Kamm wahrgenommen. Nachdem dieser aus gesundheitlichen Gründen ausschied, übernahm Beck zusätzlich zu seinen anderen Aufgaben kommissarisch die Leitung des Baudezernats. Anders als Kamm wird Steinbrenner kein politischer Beamter mit dem Titel Bürgermeister. „Der Gemeinderat hat sich bewusst dafür entschieden, einen Fachmann zu suchen, der primär sachbezogen arbeitet“, so Beck.

Noch ist Steinbrenner Baurat und Leiter des Sachgebiets Planung bei der Gemeinde Gottmadingen (10 500 Einwohner). Wann er nach Tuttlingen wechselt, wird sich in den kommenden Wochen entscheiden. In Gottmadingen arbeitet Steinbrenner seit 2006 , zunächst als Stadtplaner, danach als stellvertretender Leiter des Bauamts, seit 2010 als dessen Leiter. In seiner Bewerbung erklärte der Vater von drei Kindern, dass ihn an den Aufgaben in Tuttlingen vor allem die künftige Stadtentwicklung in Kombination mit neuen Wohnformen sowie alternativen Verkehrskonzepten reize. „Ich bin überzeugt, dass gerade der Verkehr und neue Mobilitätsformen in den nächsten Jahren sehr wichtige Themen sein werden.“

Sein Studium mit Schwerpunkt Stadtplanung absolvierte Steinbrenner an der Universität Karlsruhe. Erste berufliche Stationen führten ihn in verschiedene Architekturbüros, das Referendariat verbrachte er bei verschiedenen Behörden des Landes Baden-Württemberg.

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