Feza-Vorsitzender äußert sich zurückhaltend

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Schwäbische Zeitung

Zu den Vorgängen in der Türkei äußert sich nun Ercan Yorulmaz, der Vorsitzende des türkischen Kulturvereins Feza.

Er begründet seine Zurückhaltung einer öffentlichen Meinungsäußerung auch damit, dass einige der Feza-Mitglieder in Tuttlingen nach den Vorfällen in der Türkei bedroht und schikaniert worden seien. „Eltern haben Angst um ihre Kinder und Unternehmer um ihre Geschäfte.“

Das Vereinsmotto von Feza laute „Für ein friedliches Zusammenleben“. „Dieses Motto werden wir weiterhin stark fördern und halten uns mit jeglicher Art von Konfrontationen oder auch Stellungsnahmen zurück.“ Auf seiner Facebook-Seite habe der Verein offiziell den Putschversuch gegen die türkische Regierung verurteilt. „Wir vertreten seit Gründung unseres Vereins und auch in Zukunft nur die demokratischen Regierungsformen, so wie in Deutschland. Wir verurteilen jegliche Art von Gewalt an Tieren und natürlich auch an Menschen.“

In den vergangenen Tagen habe er die Möglichkeit gehabt, mit der Integrationsbeauftragten der Stadt Tuttlingen, Petra Demmer, und Michael Ilg, Bereich Prävention des Polizeireviers Tuttlingen, über die Ereignisse in Tuttlingen zu sprechen und seine Bedenken vorzubringen.

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