FEZA beendet das Fasten mit Datteln und Linsensuppe

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Angelika Störk von Bündnis90/Grüne (Zweite von rechts) und FEZA-Vorsitzender Ercan Yorulmaz beim Fastenbrechen am Freitagabend.
Angelika Störk von Bündnis90/Grüne (Zweite von rechts) und FEZA-Vorsitzender Ercan Yorulmaz beim Fastenbrechen am Freitagabend. (Foto: clst)
Schwäbische Zeitung
Claudia Steckeler

Das FEZA-Kulturzentrum Tuttlingen hat am Freitagabend, nach Sonnenuntergang, zum gemeinsamen Fastenbrechen in die Räumlichkeiten in die Hermannstraße 15 eingeladen. „Ein Ramadan-Dinner ist wichtig, um sich gegenseitig kennenzulernen“, sagte FEZA-Vorsitzender Ercan Yorulmaz.

An diesem Abend ist auch bekannt gegeben worden, an welche Institutionen der Erlös des Speisenverkaufs anlässlich des zweiten Kulturfestivals im Umläufle gehen soll: „1000 Euro gehen an die Organisation „Time to Help“, die in Afrika Operationen am Grauen Star finanzieren“, so Yorulmaz. Desweiteren gehen 240 Euro an DKMS, die Deutsche Knochenmarkspenderdatei, und 100 Euro erhält die Flücht-lingshilfe. Letztere wurde bei einer schriftlichen Umfrage unter den Besuchern des Kulturfestivals ermittelt.

„Nur wenn man sich gegenseitig kennt, akzeptiert, respektiert, verständnisvoll aufeinander zugeht und sich bei Not hilft, kann ein standfestes, friedliches Zusammenleben hier in unserer neuen Heimat aufgebaut werden“, erklärte Yorulmaz in seiner Begrüßung. „FEZA, dies bedeutet Universum, ist kein Verein für nur muslimische Mitmenschen, sondern für alle in diesem Universum, für Christen, Juden, Alawiten oder auch nichtgläubige Mitmenschen, für geistig- und körperlich behinderte Mitmenschen, Menschen anderer Hautfarbe oder Nationalität“, sagte er weiter.

Bevor Sidika Bilgay die Bedeutung des Ramadan erklärte – und danach dann mit Datteln und Linsensuppe in das selbst zubereitete Büffet gestartet wurde – betonte Ercan Yorulmaz: „Wir werden uns nie und nimmer von unseren friedlichen Absichten und Zusammenkünften abbringen lassen, und alles Nötige tun, um das friedliche Zusammenleben, die Toleranz, das gegenseitige Verstehen und die Akzeptanz, vor allem in unserer Stadt Tuttlingen, zu ermöglichen.“

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