Fünf Mädchen mischen Kreativmarkt auf

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Simon Schneider

Der zur Tradition gewordene Kreativmarkt am Kulturhaus „Altes Krematorium“ hat mit einem musikalischen Auftakt und einer neuen Rekordbeteiligung Besucher aus dem gesamten Landkreis angelockt.

Das Beste kommt zum Schluss - dieses Sprichwort stellten fünf Mädels im Alter zwischen acht und zehn Jahren auf den Kopf. Mit Gesang, Keyboard und Gitarre beeindruckten die fünf Nachwuchsmusikerinnen zum Auftakt des Kreativmarkts mit Charthits. Mit „Applaus, Applaus“ von den Sportfreunden Stiller und „Barfuß am Klavier“ von Annen May Kantereit verwandelten sie den Kreativmarkt in ein Konzert und bewiesen, dass die Nummer von Mark Forster „Wir sind groß“ voll und ganz auf die Mädels zutrifft, die sich spontan „Girls on the Rocks“ nannten. Sie traten zum ersten Mal in dieser Formation auf und erhielten viel Applaus für ihre beeindruckende Darbietung.

Im Anschluss war es der Vorsitzende des Heimatforums, Thomas Kienzle, der den Kreativmarkt eröffnete. In einer kurzen Ansprache dankte er den 23 mitwirkenden Hobbykünstlern, die den Markt kreativ und vielfältig gestaltet hätten.

Verlagsinhaber Harald Schlecht präsentierte erstmals der Öffentlichkeit in einer kurzen Ansprache das neue Buch „TUT Erlebnis-Geschichten“. Mit Zeichnungen von regionalen Künstlern, darunter Federzeichnungen von Gudrun Reich, die das Titelbild mit der Scala-Brücke zeichnete, kommt zum Ausdruck, was war und was in Tuttlingen derzeit ist. Inhalte des 63-seitigen Buch sind unter anderem die revolutionären 68er, die Felix-Kapelle oberhalb von Gunningen, ein Besuch im Rathaus und Vortragstexte aus dem Leben von Michael Ungethüm.

Deko, Geschenkartikel, Gemälde

Im und um das Kulturhaus zeigten regionale Hobbykünstler ihre Vielfalt, darunter Deko und Geschenkartikel von Werner Romtesch aus Mühlheim, Kosmetikhandtaschen von Irmgard Tiny und mehrere Stände mit künstlerisch gestalteten Halsketten, etwa von Uschi Brohammer.

Geduftet hat es am Stand von Thomas Sauerzapf. Er präsentierte Cremes, Öle, Schnäpse und Kissen, die aus der Zirbe, einer der frosthärtesten Bäume der Alpen, gewonnen werden sowie verschiedene handgemachte Artikel aus diesem Holz.

Aber auch Klassiker wie selbstgestrickte Socken und Mützen oder Bilder aus Acryl, Aquarell und Pastell gab es auf dem Markt zu bestaunen.

Mit warmen Speisen und kühlen Getränken ergänzte das Bewirtungsteam des Heimatforums den Markt.

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