Erntebilanz bereitet auch Viehzüchtern Sorge

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 Ja, der Mais, der macht‘s: Der Anbau (hier zwischen Seitingen-Oberflacht und Durchhausen vor dem Hohenkarpfen) gewinnt in der L
Ja, der Mais, der macht‘s: Der Anbau (hier zwischen Seitingen-Oberflacht und Durchhausen vor dem Hohenkarpfen) gewinnt in der Landwirtschaft an Bedeutung – für Biogas-Produktion, aber auch als Futtermittel. (Foto: Leu)
Dieter Kleibauer
Südfinder

Im Landkreis Tuttlingen haben sich die Anteile der einzelnen Getreidesorten im Anbau in den vergangenen Jahren sehr geändert. Insgesamt ist die Ackerfläche von 1999 bis 2016 (letzte verfügbare Zahlen des statistischen Landesamts) um 4,2 Prozent von 9630 auf 8836 Hektar zurückgegangen. Auf 4525 Hektar (minus 11 Prozent), also etwa mehr als der Hälfte, wird Getreide angebaut, vorwiegend Weizen (leicht rückläufig), Roggen und Triticale (leicht steigend, aber in geringeren Mengen), Wintergerste und Sommergerste. Letztere dient oft als Braugerste und geht stark zurück, bedingt durch billige Importe. Die Wurmlinger Hirsch-Brauerei hat allerdings feste Verträge mit einheimischen Landwirten. Stark zugenommen hat die Fläche für Silomais – von 472 Hektar (1999) auf zuletzt rund knapp 1500 Hektar. (leu)

Die Ernte im Landkreis Tuttlingen ist weitgehend abgeschlossen. Und der Ertrag wird einmal mehr vom Klimawandel beeinträchtigt.

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Im Landkreis Tuttlingen haben sich die Anteile der einzelnen Getreidesorten im Anbau in den vergangenen Jahren sehr geändert. Insgesamt ist die Ackerfläche von 1999 bis 2016 (letzte verfügbare Zahlen des statistischen Landesamts) um 4,2 Prozent von 9630 auf 8836 Hektar zurückgegangen. Auf 4525 Hektar (minus 11 Prozent), also etwa mehr als der Hälfte, wird Getreide angebaut, vorwiegend Weizen (leicht rückläufig), Roggen und Triticale (leicht steigend, aber in geringeren Mengen), Wintergerste und Sommergerste. Letztere dient oft als Braugerste und geht stark zurück, bedingt durch billige Importe. Die Wurmlinger Hirsch-Brauerei hat allerdings feste Verträge mit einheimischen Landwirten. Stark zugenommen hat die Fläche für Silomais – von 472 Hektar (1999) auf zuletzt rund knapp 1500 Hektar. (leu)

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