Eltern bleiben beliebten Vornamen treu

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Emma war schon im Jahr 2019 der beliebteste Mädchennamen. Er wurde wie Samuel zwölf Mal vergeben.
Emma war schon im Jahr 2019 der beliebteste Mädchennamen. Er wurde wie Samuel zwölf Mal vergeben. (Foto: a. Schuster)
Schwäbische Zeitung

Die Einwohnerzahl Tuttlingens ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Zum 31. Dezember 2020 lebten 37 026 Menschen in der Stadt – rund 800 mehr als noch im Vorjahr. Spürbar gestiegen ist die Zahl der Geburten: 994 Kinder kamen 2020 in Tuttlingen zur Welt.

„Auch wenn es im Corona-Jahr etwas unterging – 2020 haben wir die 37 000-Einwohner-Grenze überschritten – und das freut uns“, sagt Oberbürgermeister Michael Beck. Nachdem die Einwohnerzahlen in Tuttlingen zuvor eher gesunken waren, ist seit 2018 ein stetiger Auswärtstrend zu beobachten.

Zurückzuführen ist der Zuwachs in erster Linie auf Zuzüge, aber auch die Geburtenentwicklung ist positiv: 994 wurden 2020 gemeldet – 40 mehr als im Vorjahr, wie es die Stadt in einer Pressemitteilung schreibt. Darin enthalten sind aber auch alle Kinder aus Kreisgemeinden, die im Tuttlinger Klinikum das Licht der Welt erblickten. Direkt aus Tuttlingen waren es 332. Aufwärts geht es aber auch hier. Zum Vergleich: 2017 lag die Zahl bei 223. Im Vergleich zu den Todesfällen ist der Saldo trotzdem negativ: 341 Tuttlinger starben im Jahr 2020.

Ein leichter Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ist bei der Zahl der Eheschließungen zu erkennen: 136 Paare gaben sich im Jahr 2020 vor Tuttlinger Standesbeamten das Ja-Wort, Im Jahr 2019 waren es 129. Darunter waren fünf gleichgeschlechtliche Eheschließungen, die in dieser Form seit 2017 möglich sind. Die Zahl hat damit wieder den Wert aus dem Jahr 2018 erreicht.

Eher konservativ sind die Tuttlinger bei der Namensführung: 116 tragen einen gemeinsamen und nur 18 getrennte Ehenamen. Für einen Doppelnamen entschieden sich zwölf Paare.

Kreativ waren Eltern bei der Wahl der Namen ihrer Kinder: Die Statistik des Standesamtes nennt insgesamt 297 verschiedene Mädchen- und über 300 unterschiedliche Jungennamen. Ein Großteil von ihnen wurde nur einmal vergeben. Spitzenreiterin bei den Mädchen ist wie im Vorjahr Emma – zwölf Kinder heißen so. Bei den Jungs liegt Samuel vorne. Er wurde ebenfalls zwölf Mal vergeben.

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