Eisold steigert sich im Weitsprung um 31 Zentimeter

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 Moritz Eisold
Moritz Eisold (Foto: privat)
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Einen Auftakt nach Maß in die Hallensaison hat Moritz Eisold von der LG Tuttlingen-Fridingen bei den Hallen-Regionalmeisterschaften in Ulm am Wochenende hingelegt. Im Stabhochsprung kam er mit 3,40 Meter fast an seine Bestleistung heran. Und im Weitsprung steigerte er seinen Rekord um 31 Zentimeter und sprang als 15-Jähriger tolle 6,70 Meter weit.

Für Moritz Eisold steht in diesem Jahr mit seinem Wechsel in die Klasse U18 eine schwierige Saison an. Doch der noch immer erst 15-Jährige zeigte schon beim ersten Start in diesem Jahr eine überragende Leistung. Im Feld der 19 Weitspringer musste er sich nur um zwei Zentimeter dem ein Jahr älteren Lukas Bader (LG Staufen) geschlagen geben.

Mit einer bisherigen Bestleistung von 6,39 Meter angereist, überraschte der Balgheimer schon im ersten Sprung mit einer Steigerung auf 6,68 Meter. Nach einer tollen Serie von insgesamt vier Sprüngen mit mehr als 6,60 Meter sicherte sich Moritz mit einer Weite von 6,70 Meter den zweiten Platz. „Über diese klare Steigerung bin ich schon selbst etwas überrascht. Aber das gibt Auftrieb für die nächsten Wettkämpfe“, zeigte sich Eisold zuversichtlich. Der Dritte, Luca Haug (LAV Tübingen), lag in Ulm mit 6,24 Meter deutlich zurück.

Nicht ganz so souverän präsentierte sich Moritz Eisold im Stabhochsprung, wo er seine Anfangshöhe von 2,80 Meter zwei Mal klar riss. Erst dann kam er besser in den Wettkampf und sprang in seinem neunten Sprung 3,40 Meter gleich im ersten Versuch. Damit platzierte er sich in Ulm als Sechster. Seine persönliche Rekordmarke von 3,50 Meter war diesmal aber noch zu hoch.

Am nächsten Wochenende wird sich das Mehrkampf-Talent der LG bei den Württembergischen Meisterschaften in Sindelfingen im Hoch- und Weitsprung sowie über die 60 Meter Hürden versuchen.

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