Danny Held.
Danny Held. (Foto: Dieter Reinhardt)

Die Eishockey-Szene trauert um Dany Held: Der 53-jährige Deutschkanadier ist am Montag nach schwerer Krankheit verstorben. Held war in seiner Karriere zweimal Spieler und einmal Trainer in Schwenningen. Als „Mister X“ war Held 1983 von Doc Hermann Benzing aus Kanada an den Neckarursprung gelotst worden. 1985 wechselte er zum ECD Iserlohn wo er zum deutschen Nationalstürmer avancierte. Nach den Stationen Frankfurt und Kaufbeuren heuerte Held in der Saison 1992/93 erneut beim SERC an. Danach waren die Eisbären Berlin, Augsburg und Heilbronn weitere Spielstationen. Der Center wurde schließlich in Bietigheim sesshaft. Beim SC Bietigheim-Bissingen ließ Held auch seine aktive Karriere ausklingen. Dort stieg er dann auch in die Trainerarbeit ein. Zuletzt hatte er noch die Schüler in der Bundesliga bei den Steelers trainiert. In der Saison 2002/03 war er in Schwenningen Co-Trainer des DEL-Teams unter Tom Pokel. Nach der Entlassung von Pokel coachte Held zusammen mit Bedrich Pastyrik die Wild Wings und schaffte mit ihnen die sportliche Qualifikation für die DEL durch den Play-down-Sieg gegen Frankfurt. Schwenningen musste jedoch aus wirtschaftlichen Gründen in die zweite Bundesliga absteigen. „Unsere Gedanken und das Beileid der gesamten Schwenninger Eishockey-Familie gelten den Angehörigen und den Freunden von Dany Held“, heißt es auf der offiziellen Facebook-Seite der Schwenninger Wild Wings.

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