„Eine spürbare Hilfe“

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Bei der Nachbarschaftshilfe Wurmlingen kann sich Bürgermeister Klaus Schellenberg (rechts) nach den Wahlen in der Hauptversamml
Bei der Nachbarschaftshilfe Wurmlingen kann sich Bürgermeister Klaus Schellenberg (rechts) nach den Wahlen in der Hauptversammlung auf ein erfahrenes Team stützen. Einsatzleiterinnen sind Daniela Wucherer und Regina Zepf (vorne von links). (Foto: Walter Sautter)

Die 2012 gegründete Nachbarschaftshilfe Wurmlingen e.V. – Bürger für Bürger hat in ihrer Hauptversammlung am Freitagabend eine beeindruckende Bilanz gezogen: Sie hat die Anzahl an Einsätzen und Einsatzstunden um knapp 20 Prozent auf nahezu 6000 Stunden gesteigert. Der sozial tätige Verein ist quasi Chefsache in der Gemeinde. So konnte Bürgermeister Klaus Schellenberg als Vorsitzender die Bilanz eines „wieder erfolgreichen Jahres“ vorlegen.

Dazu hatte er eine „hohe Akzeptanz“ der Nachbarschaftshilfe in der Gemeinde festgestellt und die Hilfsangebote würden greifen. Damit gehe allerdings auch ein weiterer Bedarf an Helferinnen und Helfern einher. Kurzfristig umzusetzende Themen sah er in der weiteren Aufbauarbeit und den Qualifizierungsangeboten im Rahmen der Seniorenplanung. Er hatte insgesamt „eine tolle und unkomplizierte Zusammenarbeit“ zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger registriert – und „eine spürbare Hilfe in unserer Gemeinde“.

Bis zu 500 Mitarbeiter angestrebt

Aktuell hat die Nachbarschaftshilfe 171 Mitglieder. Dies sei bezogen auf die Einwohnerzahl der Gemeinde noch zu verbessern und letztlich eine Frage der Solidarität. Sehr vehement hatte sich die ehemalige Einsatzleiterin Regina Epple für eine intensive Mitgliederwerbung stark gemacht. Sie kann sich vorstellen, eine Zahl von 400 bis 500 Mitgliedern anzustreben.

„Die Werbetrommel rühren“, fordert auch Kassenverwalter Alois Schöndienst. Zumal er „einen Überschuss bei den Ausgaben“ in seiner umfangreichen Bilanz hatte. Daher fand er „ganz klasse“, was bei den Kleiderbörsen – „a Wahnsinnsarbeit“ – für die Einnahmeseite geleistet werde.

Die Einsatzleiterinnen Daniela Wucherer und Regina Zepf waren „sehr dankbar“ für den „sehr gewissenhaften Einsatz“ ihrer insgesamt 115 Helfer. Davon seien 25 bis 30 „dauerhaft im Einsatz“. Das Kontingent an Stunden sei bei mehr als 40 Kunden täglich schnell ausgebucht, sodass auch Wartezeiten in Kauf genommen werden müssten. Angeführt wurde auch die Ferienbetreuung. Hier seien im vergangenen Jahr 524 Stunden angefallen.

Wahlen bei der Nachbarschaftshilfe

„Es sind alle wieder dabei“, konnte Bürgermeister Schellenberg nach den einstimmig erfolgten Wahlen feststellen: Er bleibt für weitere zwei Jahre Vorsitzender. Seine Stellvertreter sind die beiden Pfarrer, Maurice Stephan und Andreas Wagner. Traudl Schmitt ist wieder Schriftführerin und Alois Schöndienst Kassenverwalter. Als Beisitzer wurden Jutta Braun, Cornelia Liebermann (Kleiderbörsenteam), Hans Weber, Verena Jeromin, Traudl Hipp, Brigitta Schwab, Adelheid Volle und Elke Jung. Kassenprüfer sind Beatrix Bacher und Georg Sattler.

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