Ein Neuer im „Hexenkeller“

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Julia Gruler, Valmir Tafi und Kathrin Eisele (von links)
Julia Gruler, Valmir Tafi und Kathrin Eisele (von links)
Claudia Steckeler

Der „Hexenkeller“ in der Königstraße 13, Eingang von der Seltenbachstraße aus, ist wie folgt geöffnet: Donnerstag, von 18 bis 1 Uhr, Freitag und Samstag, jeweils von 18 bis 3 Uhr.

Ab dem 1. Oktober hat der „Hexenkeller“ in der König-straße 13 einen neuen Pächter: Valmir Tafi. Die Tür zur Kellerbar öffnet sich erstmals zu einem „soften Opening“ am Freitag, 5. Oktober – und bei der Kneipentour am Samstag, 6. Oktober, gibt es hier die erste Party mit dem Tuttlinger DJ Shakeshifter. Der „Hexenkeller“ ist nach wie vor eine Raucherkneipe und Zutritt gibt es ab 18 Jahren.

Nachdem Frank und Sibylle Eisele das Haus in der Königstraße 13 erworben hatten, bauten sie das alte Kellergewölbe 1992/93 zu einem Lokal um. In den folgenden Jahren wurde es von verschiedenen Pächtern betrieben, bis vor acht Jahren – nach einem Pächterwechsel – die Töchter Kathrin, Verena sowie Julia mit ihrem Mann Julian Gruler aus einer spontanen Idee heraus beschlossen, den „Hexenkeller“ von ihrem Vater zu pachten, und diesen neben ihrer Berufstätigkeit zu betreiben. „Eigentlich hatten wir nur an drei Monate gedacht“, erklären Kathrin Eisele und Julia Gruler lachend, doch es sind acht Jahre geworden. Berufliche und private Gründe führten nun dazu, dass sie sich aus der Gastronomie zurückziehen.

„Ein Glücksfall für mich“, erklärt Valmir Tafi, der von Artur Enis (Golem) sowie Ralf und Steffen Rübelmann in seinem Vorhaben unterstützt wurde. „Ich werde den Hexenkeller mit dem gleichen Konzept weiterführen.“ Dies bedeutet, dass das Kellerlokal an drei Tagen in der Woche geöffnet ist: Donnerstag, Freitag und Samstag. Für Donnerstag hat der neue Pächter einen Studenten, beziehungsweise Auszubildendentag eingeplant. „Dann gibt es spezielle, günstige Angebote“, erklärt er. Freitag und Samstag ist „normaler“ Barbetrieb, wobei Tafi auch immer wieder verschiedene Acts und Motto-Partys einplant. Die Bar hat insgesamt 60 Sitzplätze.

Der Torwart des SC 04 Tuttlingen wird weiter in seinem Beruf arbeiten und das Lokal mit sieben Mitarbeitern führen. Erfahrungen in der Gastronomie hat er drei Jahre lang im alten „Journal“, jetzt „People‘s“, gesammelt. Ihm ist wichtig, dass im „Hexenkeller“ jeder willkommen ist, und die Bar ein Ort zum Treffen mit Freunden wird, eine Location für jede Altersgruppe.

Der „Hexenkeller“ in der Königstraße 13, Eingang von der Seltenbachstraße aus, ist wie folgt geöffnet: Donnerstag, von 18 bis 1 Uhr, Freitag und Samstag, jeweils von 18 bis 3 Uhr.

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