Ein Genuss für Leib und Seele

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Auf Kuschelkurs mit Gregor Meyle und Band: Rund 50 Fans genießen ein intimes Interview, eine musikalische Kostprobe und ein Drei
Auf Kuschelkurs mit Gregor Meyle und Band: Rund 50 Fans genießen ein intimes Interview, eine musikalische Kostprobe und ein Drei-Gang-Menü in Kummerländer´s Mundart. (Foto: Valerie Gerards)
Valerie Gerards

„Es gibt ja diese Menschen, um die sich das ganze Universum dreht und kein Mensch traut sich was zu sagen“, meinte Gregor Meyle im Interview mit Radio 7-Musikchef Matze Ihring bei der Radio 7 Plattenküche. Dass er selbst nicht zu dieser Spezies gehört, dürfte den rund 50 Gästen schnell klar geworden sein, die sich am Montagnachmittag ein Stelldichein in Kummerländer´s Mundart mit dem Sänger gaben.

Ganz gelassen plauderte er zwischen den Gängen mit Matze Ihring aus dem Nähkästchen und gab Anekdoten aus seiner Karriere zum Besten. Er verriet zum Beispiel, was er in der Stunde vor einem Konzert tut (sein Hemd bügeln, Wikingerschach spielen und Spaghetti-Eis essen) und was sich seit dem Fernsehformat „Sing meinen Song - Das Tauschkonzert“ verändert hat (er kann jetzt seine Musiker bezahlen). Als Hauptgang hatte Meyle sich eigentlich Spaghetti Vongole für die Gäste gewünscht, doch Günther Kummerländer kredenzte lieber Tris di Pasta, um den Geschmack möglichst aller Gäste zu treffen. Dafür gab es von Meyle persönlich Tipps für perfekte Vongole.

Nicht nur der Moderator, auch die Fans durften Gregor Meyle Fragen stellen. Wem er nie in der Sauna begegnen möchte, wollte ein Gast wissen. „Mir ist das eigentlich wurscht, wer da drin sitzt. Trump vielleicht. Dann könnte man ein bisschen heißer drehen und die Tür zumachen“, antwortete Meyle. Eine andere Besucherin bat ihn, beim Konzert am Abend „Das Leben ist schön“ in Andenken an ihren verstorbenen Vater zu spielen. Wie bei allen anderen Fragen antwortete Meyle offen und feinfühlig. Den Song von Sarah Connor, den er seinerzeit beim Tauschkonzert gespielt hatte, habe er derzeit gar nicht drauf. Und er sei fest überzeugt, dass es nach dem Tod etwas gebe. Seine Mutter, die im Frühjahr verstorben sei, warte sicher „da oben mit einer Karaoke-Bar“.

Eine musikalische Kostprobe gab es zum Abschluss obendrauf. Den Song „Behalt Dein Lächeln im Gesicht“ sangen alle mit. Das Lied machte Lust auf das Konzert auf dem Honberg und zauberte allen Gästen ein Lächeln ins Gesicht, das hoffentlich noch lange anhält.

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