Durchhauser pflanzen „Öhringer Blutstreifling“

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Unter anderem Vertreter des Obst- und Gartenbauvereins sowie des Schwäbischen Albvereins und Bürgermeister Simon Axt (vierter vo
Unter anderem Vertreter des Obst- und Gartenbauvereins sowie des Schwäbischen Albvereins und Bürgermeister Simon Axt (vierter von links) pflanzen einen Baum. (Foto: Andrea Utz)

Zum 15. Mal in Folge hat die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins Durchhausen mit dem Obst- und Gartenbauverein anlässlich des Tag des Baumes einen Baum gepflanzt. Der „Öhringer Blutstreifling“ ist die Streuobstsorte des Jahres – Ein Zufallssämling aus dem Raum Öhringen (Hohenlohe).

Der Öhringer Blutstreifling wurde in den 30er- bis 60er-Jahre häufig in Baden-Württemberg und der Schweiz angepflanzt. Der feste und saftige Apfel war ein vielseitiger Wirtschaftsapfel, verwendbar als Tafel-, Saft - und Mostapfel. Die Früchte reifen im Oktober und sind lagerfähig bis April. Die Äpfel sind anfangs hellgrün, später strohgelb, sonnenseitig leuchtend rot mit den namensgebenden, dunkleren Streifen durchzogen.

Inzwischen ist eine kleine Allee am Scheckenbühl entstanden und so gliedert sich der „Öhringer Blutstreifling“ an diesem sonnigen Standort gut ein. Yvonne Ganter, Vorsitzende des Albvereins, wünschte sich, dass Spaziergänger sich an dem Baum erfreuen werden und verglich den Baum mit einem Verein. „Wir hoffen, dieser Baum wird groß und trägt viele Früchte“, wünschte sie sich.

Bereits im Jahr 1967 wurde der erste Tag des Baumes von der Ortsgruppe des Albvereins erstmals in Durchhausen gefeiert. Damals wurde ein Brunnen erstellt und eine Birke gegenüber des Friedhofs gepflanzt. In den Folgejahren ist die Tradition eingeschlafen und wird seit 2004 wieder jährlich gemeinsam mit dem OGV gepflegt.

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