Durchhausen feiert Patrozinium

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Silvia Müller

60 Jahre Kirche „Zu den heiligen Engeln“, dieses Jubiläum hat die Kirchengemeinde Durchhausen am vergangenen Sonntag mit dem Patrozinium gefeiert.

Ein Modell der Sankt Ottmars Kirche erinnerte an das frühere Gotteshaus. Hauptzelebrant des besonders feierlichen Gottesdienstes war Domkapitular Uwe Scharfenecker. Der Einzug in die Kirche wurde von den Fahnenträgern des Radfahrvereins, des Fanfarenzuges, des Gesangvereins und der Turngemeinde angeführt. Danach folgten die Ministranten und die Geistlichen.

Bläser und Trommler des Fanfarenzuges begleiteten den Einzug mit majestätischen Klängen. Zudem sangen die Mitglieder des Chores und des Chors „Son(n)der Ba(a)r. Organist war in bewährter Weise Edgar Blaas.

Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte Pfarrer Thomas Schmollinger seinen Amtskollegen von der rumänisch-orthodoxen Gemeinde, Stefan Arghir und Bürgermeister Simon Axt.

In seiner Predigt nahm Uwe Scharfenecker Bezug auf den Namen der Kirche. Er bezeichnete Engel als die Mittler zwischen Himmel und Erde. „Wir sind nicht nur Erden-, wir sind auch Himmelsbürger“, sagte der Domkapitular. Das Evangelium las der, aus Uganda stammende und derzeit in Trossingen weilende, Diakon Augustin Musoke. Am Ende des Gottesdienstes bedankten sich Pfarrer Thomas Schmollinger und die Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Eva Hagen, in Reimform bei allen Spendern und Unterstützern der Kirche „Zu den heiligen Engeln“.

Die Reime enthielten die Anregung, aus der Sankt Ottmars Kapelle eine Kultur-, oder Begegnungsstätte zu machen. Im Anschluss an den Gottesdienst nahmen die Besucher die Einladung zum Stehempfang im Foyer der Gemeindehalle gerne an. Bei Sekt und Hefezopf kamen die Leute ins Gespräch. Stefan Arghir hatte eine rumänische Spezialität, den sogenannten Cosonac, Hefezopf nach Art des Landes, mitgebracht.

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