Donautal-HSG schlägt TV Reichenbach mit 33:26

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Handballerinnen in Aktion
Die Damen der HSG Fridingen/Mühlheim stürzten den Tabellenführer der Handball-Württemberg-Liga TV Reichenbach (weiß) nach sechs Siegen in Folge ins „Tal der Tränen“. Die Donautal-HSG gewann nach einer begeisternden Partie mit 33:26 Toren. HSG Kreisläuferin Rebecca Maurer (13) ließ sich von der harten Gangart nicht einschüchtern und erzielte fünf Treffer. Eine Bildergalerie gibt’s unter schwaebische.de. (Foto: HKB)
Rouven Spindler

Den nächsten hat es erwischt: Auch der TV Reichenbach ist in der Württembergliga Frauen auf eine formstarke HSG Fridingen/Mühlheim getroffen und hat seine Tabellenführung nach einer Niederlage im Donautal abgeben müssen. In der Landesliga kam die HSG Baar bei Schlusslicht TV Rottenburg zu einem 20:14-Sieg.

Württembergliga Süd Frauen

HSG Fridingen/Mühlheim – TV Reichenbach 33:26 (14:12). Auf das 0:2 in den Anfangsminuten reagierte der Tabellensechste mit einem 4:0-Lauf (10. Minute). Über siebten Minuten kam Reichenbach zu keinem Treffer. „Es war das erwartete körperbetonte, schnelle Spiel. Wir haben wieder eine vernünftige Abwehr gestellt bekommen“, sagte HSG-Trainer Frank Rohrmeier, der auch die guten Torhüterleistungen für den Erfolg verantwortlich macht. Im Angriff legte die Donautal-HSG regelmäßig nach, sodass sich an dem knappen Vorsprung bis zur Halbzeit nichts änderte (14:12). Kurz nachdem der TVR nach einer Zeitstrafe wieder komplett war, trafen die Gäste zum zweiten Mal nach der Pause zum Ausgleich (16:16, 37.). Wenig später zog Fridingen/Mühlheim davon. „Der 5:0-Lauf hat den Ausschlag gegeben. Das war ein Polster, das wir brauchten und das uns guttat“, so Rohrmeier. Auch in der Schlussphase fand man im Angriffsspiel Lösungen und unterband den Spielfluss der Gäste. Näher als auf 27:24 (55.) kam Reichenbach nicht mehr ran. Der TV Weilstetten hat vor seinem Topspiel gegen Biberach Ende Februar als aktuell Erster wieder die beste Ausgangsposition. Mit einem 33:26 am Ende setzte die HSG ein weiteres Ausrufezeichen. Rohrmeier: „Das war über 60 Minuten eine ganz starke Körpersprache und Dynamik.“ - Fridingen/Mühlheim: Jessica Krämer, Tanja Seiffert (6), Anna Merz, Melissa Karl, Burcin Özgentürk (2), Clara Frankenstein (5), Patricia Rebholz (2), Pia Langeneck (1), Vanessa Fritz (6/2), Rebecca Maurer (5), Caterina Schwarz (5), Lisa Buschle, Anna-Lena Gögelein (1).

Landesliga Frauen

TV Rottenburg – HSG Baar 14:20 (10:10). Nach dem Seitenwechsel erarbeitete sich die HSG Baar im Duell der Aufsteiger die zwei Punkte. In der ersten Hälfte holte Schlusslicht Rottenburg ein 2:5 (11. Minute) auf und war nach 30 Minuten noch gleichauf. HSG-Trainer Oliver Ulrich konnte am Sonntag mit dem Tempospiel, der Anzahl an Fehlpässen und den ungenutzten Überzahlsituationen seiner Mannschaft nicht zufrieden sein. „Unser Sorgenkind bleibt der Angriff“, so Ulrich. Doch auf die Abwehr war Verlass: 10:4-Tore nach der Pause sorgten für ein deutliches Endergebnis. Zwischen der 32. und 54. Spielminute landete das Spielgerät nur zweimal im Gästetor. Bis dahin stellte Baar auf 18:12 und ließ am siebten Saisonsieg keine Zweifel mehr aufkommen. Nach Punkten hat man zur spielfreien HSG Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen aufgeschlossen (15:11). - Baar: Stefanie Schabert (1), Katharina Klein, Alicia Erdrich (1), Nicole Walter (1), Corinna Marquardt (1), Luisa Köller (2), Larissa Schuler (1), Sabrina Eberl, Simone Laufer (1), Nicole Hess (6/1), Aline Spehar (4/3), Annkatrin Irion, Marilena Kratt (2), Kristin Eberl.

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