Donautal-HSG hofft in Langenau auf die ersten Punkte

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 Zwischen Hoffen und Bangen: Die Landesliga-Handballer der HSG Rietheim-Weilheim streben am Sonntag bei der Reserve des TV Weils
Zwischen Hoffen und Bangen: Die Landesliga-Handballer der HSG Rietheim-Weilheim streben am Sonntag bei der Reserve des TV Weilstetten den ersten Saisonsieg an. (Foto: hkb)
Rouven Spindler

Fünf der sieben überregional spielenden Handballmannschaften aus dem Kreis Tuttlingen sind am Samstag und Sonntag im Einsatz. Der Württembergligist HSG Fridingen/Mühlheim will der Durststrecke endlich ein Ende setzen und bei der HSG Langenau/Elchingen ein Erfolgserlebnis feiern. In der Landesliga der Männer steht zwischen der HSG Rottweil und dem TV Aixheim ein Lokalderby zwischen Teams an, die sich schon aus der Bezirksliga kennen. Auch die HSG Rietheim-Weilheim tritt auswärts an, die HSG Baar hat gegen den Absteiger TSV Altensteig Heimrecht. Das HSG-Frauenteam (Landesliga) bestreitet ihr erstes Heimspiel gegen den TV Rottenburg.

Württembergliga Männer

HSG Langenau/Elchingen – HSG Fridingen/Mühlheim (Samstag, 20 Uhr; Pfleghofhalle Langenau). Die Heimmannschaft steht mit 4:6-Punkten im Tabellenmittelfeld, die HSG Fridingen/Mühlheim ist nach der 23:24-Niederlage in Unterensingen weiterhin ohne Punkte. Der Gastgeber feierte beide Erfolge in der eigenen Halle. Die Donautal-HSG will es auswärts besser machen als der TV Altenstadt (25:31) und der TSV Wolfschlugen (26:29). Ausfallen wird für das sechste Saisonspiel nur Torhüter David Alber, wie die Donautal-HSG auf der eigenen Homepage mitteilt. Insgesamt steht man vor dem dritten Auswärtsspiel in Serie. Da mehrere Teams keinen guten Start hinlegten, ist der Rückstand noch nicht groß. Die HSG Langenau/Elchingen wurde in den vergangenen drei Jahren in der Süd-Staffel Achter (18/19), Zweiter (17/18) und Siebter (16/17). Die Donautäler müssen auswärts eine Top-Leistung zeigen, wenn sie dem Favoriten daheim ein Bein stellen und endlich zu den ersten Punkten kommen wollen.

Landesliga Männer

HSG Baar – TSV Altensteig (Samstag, 19.30 Uhr; Hohenlupfen-Sporthalle Talheim). Schon früh in der Saison trifft der Württembergliga-Absteiger TSV Altensteig auch auf den dritten Landesliga-Verein aus dem Kreis Tuttlingen. Nachdem der TSV gegen die HSG Rietheim-Weilheim (24:24) und den TV Aixheim (21:36) noch Schwierigkeiten hatte, steigerte man sich in den Spielen gegen Reutlingen (30:24) und Pfullingen II (30:28). Martin Irion erwartet die körperlich stärkste Mannschaft der Liga. „Sie haben eine sehr kompakte und großgewachsene 6:0-Deckung und einen wurfstarken Rückraum. Das müssen wir mit unserer offensiven und aggressiven Deckung bekämpfen“, gibt der HSG Baar-Trainer das Ziel vor. Irion: „Vor der Saison war Altensteig von vielen ein Mitfavorit. Ich denke, das ist auch ihre eigene Ambition.“ Nach einer Saison mit viel Verletzungspech musste der TSV den Gang in die Landesliga antreten. Die Gäste (5:3-Punkte) werden ihre gute Form bestätigen wollen, während die HSG Baar im Heimspiel in Talheim auf den zweiten Sieg der noch jungen Saison hofft.

HSG Rottweil – TV Aixheim (20 Uhr; Doppelsporthalle 1 Rottweil). Die HSG steht mit 0:10-Punkten am Tabellenende, die Grün-Weißen überstanden das schwierige Startprogramm mit 4:2-Punkten gut. „Ich erwarte ein enges Spiel. Rottweil wurde bisher unter Wert geschlagen. Es ist ein Lokalderby, da ist alles drin“, sagt TVA-Trainer Holger Hafner, der nicht mit komplettem Aufgebot anreisen kann. Pascal Efinger (Urlaub) und Heiko Honer (verletzt) fallen sicher aus, hinter Michael Mey und Sebastian Frey stehen noch Fragezeichen. Hafner weiß, dass die Abwehrleistung entscheidend sein könnte: „Wenn wir Rottweil unter 25 Toren halten, haben wir gute Chancen zu gewinnen.“ Das Brüder-Duo Tim (jetzt bei Oberligist TV Weilstetten) und Nico Singer (Württembergligist HSG Fridingen/Mühlheim) hat die HSG Rottweil vor der Saison verlassen. „Da fehlt natürlich was. Aber sie haben sich auch wieder verstärkt und sind nicht unbedingt schlechter aufgestellt als vergangene Saison“, so Hafner.

TV Weilstetten II – HSG Rietheim-Weilheim (Sonntag, 17 Uhr; Längenfeldhalle Balingen). Die HSG Rietheim-Weilheim wird beim Tabellenachten trotz einer zuvor spielfreien Woche nicht vollzählig antreten können. Stefan Huber, Johannes Schubert und Niklas Vorwalder fallen verletzt aus. Hinter Marius Marquardt steht wegen einer Schulterverletzung aus dem Spiel beim VfL Pfullingen II (22:28) noch ein Fragezeichen. Sein Trainer Alexander Job hofft, dass es für einen Einsatz reicht. Rietheim-Weilheim steht nach einem Unentschieden und zwei Niederlagen aktuell auf Platz 13. Der TVW II hat ein Spiel mehr ausgetragen und 3:5-Punkte. Beide Punktgewinne (24:21 gegen die HSG Rottweil und 27:27 gegen die SpVgg Mössingen) gelangen zu Hause. „Das zeigt eine gewisse Heimstärke“, sagt HSG-Trainer Alexander Job, der eine „talentierte Truppe mit jungen Spielern“ in Weilstetten erwartet. Das Ziel der Gäste: „Wir müssen unsere Leistungsfähigkeit und Konzentration über einen längeren Zeitraum abliefern und auf diesem Level agieren“, so der Coach. Das sei bisher nur zeitweise in den Spielen gelungen.

Landesliga Frauen

HSG Baar – TV Rottenburg (Sonntag, 17 Uhr; Hohenlupfen-Sporthalle Talheim). Die beiden Aufsteiger erwischten einen verschiedenen Start. Während die HSG Baar nach zwei Siegen zum Auftakt vor dem Derby gegen die HSG Albstadt „die weiße Weste bewahren will“, wie HSG-Trainer Oliver Ulrich sagt, steht der TV Rottenburg nach drei Spielen punktlos auf Platz zehn und damit am Tabellenende. Ulrich: „Sie haben mindestens eine Hälfte pro Spiel gut mitgehalten oder geführt. Gegen Albstadt verlor Rottenburg 12:20, zur Halbzeit stand es 10:10.“ Die Heimmannschaft will auch im dritten Spiel ihre Topleistung abrufen. Ulrich: „Die große Kunst besteht darin, in das Spiel reinzugehen wie bisher in die anderen beiden auch.“

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