Donautal-HSG empfängt Spitzenteam TSV Schmiden

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 Die Handballer des TV Aixheim (grün) müssen sich am Sonntag letztmals in dieser Saison in einem Punktspiel strecken. Mit einem
Die Handballer des TV Aixheim (grün) müssen sich am Sonntag letztmals in dieser Saison in einem Punktspiel strecken. Mit einem Heimsieg über den TSV Köngen würde der Aufsteiger die Saison auf dem fünften Platz beenden. (Foto: hkb)
Rouven Spindler

Für vier der überregional spielenden Handballmannschaften aus dem Kreis Tuttlingen geht an diesem Wochenende die Saison zu Ende. Einzig die Männer der HSG Fridingen/Mühlheim (Württembergliga) haben nach dem Heimspiel am Samstag gegen den TSV Schmiden noch zwei weitere Partien auszutragen. Auswärts muss nur die HSG Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen antreten (Landesliga Frauen).

Württembergliga Männer

HSG Fridingen/Mühlheim – TSV Schmiden (Samstag, 19.30 Uhr; Sepp-Hipp-Halle Fridingen). Am Sponsorentag in der Fridinger Sepp-Hipp-Halle ist mit dem TSV Schmiden ein Aufstiegsaspirant zu Gast. Dieser verschaffte sich unter anderem durch den Sieg gegen den jetzigen Zweiten SV Leonberg/Eltingen (28:27) eine gute Ausgangslage als Dritter – und hat ein Spiel weniger ausgetragen. Somit geht es für die TSV-Akteure noch um viel in dieser Saison, die Donautal-HSG hat den Klassenerhalt hingegen so gut wie sicher. Ähnlich wie gegen den TV Flein (26:23) hofft man auf Stimmung in der Halle und auf eine ähnlich ansprechende Leistung. Den jüngsten Sieg in Bietigheim führte Trainer Mike Novakovic hauptsächlich auf die stabile Defensivleistung zurück. „Wir haben gar keinen Druck. Wenn wir die letzte Leistung wiederholen könnten, wäre ich mehr als zufrieden. Ob das dann für eine Spitzenmannschaft wie Schmiden reicht, wird man sehen“, sagt der Trainer. Er erwartet ein körperlich starkes Team, welches auch in der Breite Qualität hat. „Wir müssen einen super Kampf liefern vor hoffentlich vielen Zuschauern. Wir wollen uns gut präsentieren“, so Novakovic. Aktuell belegt die HSG mit 22:28-Punkten Platz neun, Schmiden hat als Dritter weiterhin Aufstiegschancen.

Württembergliga Frauen

HSG Fridingen/Mühlheim – TSV Köngen (Samstag, 17.30 Uhr; Sepp-Hipp-Halle Fridingen). Für das Frauenteam der HSG Fridingen/Mühlheim geht am Samstag eine Saison zu Ende, mit der man selbst so nicht gerechnet hätte. Nach 21 Spieltagen ist man vom zweiten Tabellenplatz nicht mehr zu verdrängen. Den Kampf um den Titel gegen den TV Nellingen II hielt man bis wenige Spieltage vor Schluss offen. Nun möchte man für einen erfolgreichen Abschluss sorgen. „Wir wollen es uns selber nochmal beweisen“, sagt HSG-Trainer Frank Rohrmeier. „Wir haben etwas gutzumachen: In Köngen sind wir nicht die schlechtere Mannschaft gewesen, aber haben viel liegen gelassen“, sagt der Coach zur 24:26-Niederlage im Hinspiel. Laut Rohrmeier zeichne den TSV Köngen ein gefährliches Spiel über den Rückraum und den Kreis aus. Auch das hohe Tempo bei eigenen Ballstafetten werde das Spiel zu einer Herausforderung machen. Dennoch ist sein Team in der Favoritenrolle. Zudem spricht die Heimstärke für sich: Ausgenommen von dem 30:31 gegen Nellingens Reserve wurden alle Heimspiele gewonnen.

Landesliga Männer

TV Aixheim – TSV Köngen (Sonntag, 17 Uhr; Sporthalle Aldingen). „Wir wollen einen schönen Abschluss haben, auch für die Zuschauer. Dann sollten wir diese positive Energie mit ins Pokalspiel nehmen“, sagt TV Aixheims Trainer Holger Hafner vor dem Spiel. Sein Ziel ist ganz klar: „Wenn wir Tabellenplatz fünf verteidigen könnten, wäre das die Krönung.“ Damit wäre man auch der beste Aufsteiger. Gegner wird der TSV Köngen sein, dem man in der Hinrunde 30:36 unterlegen war. „Wir hatten einen schlechten Tag“, sagt Hafner zur ungewöhnlich hohen Niederlage seiner Mannschaft. Diese hat sich vor allem defensiv deutlich verbessert und konnte gleichzeitig durch ein gutes Tempospiel überzeugen. Das soll nun auch im Rückspiel gelingen. Am Sonntag wird man wohl erneut mit dem kompletten Aufgebot antreten können und hat die Chance auf den 14. Saisonsieg. Dann steht in zwei Wochen noch das Pokal-Halbfinale bei der TG Schömberg auf dem Programm.

HSG Rietheim-Weilheim – TSG Reutlingen (Kreissporthalle Tuttlingen). Beide Mannschaften haben sich spät in der Saison den Klassenerhalt gesichert. Die Gäste aus Reutlingen waren mit 23:27-Punkten etwas früher abgesichert als die HSG, die durch das 30:21 bei der SG H2Ku Herrenberg II den Ligaverbleib am vorletzten Spieltag möglich machte (21:29-Punkte). Die Ausgangslage wird für die HSG Rietheim-Weilheim nun nach langer Zeit wieder eine andere sein: „Wir können das Spiel in Ruhe angehen und endlich wieder befreit spielen. Wir wollen uns natürlich mit einem Sieg verabschieden. Das Saisonziel Klassenerhalt ist erreicht. Dann steht noch das „Final Four“ im Bezirkspokal an“, sagt Gunter Haffa, sportlicher Leiter des Gastgebers. In der Hinrunde unterlag man bei der TSG mit 28:33. In der Zwischenzeit stabilisierte sich der Tabellenzehnte und spielte trotz Verletzungspech keine schlechte Rückrunde. Zusätzlich zu den Langzeitverletzten wird auch Thorsten Haag am letzten Spieltag nicht mitwirken können.

Landesliga Frauen

SG Schorndorf – HSG Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen (Samstag, 17.30 Uhr; Sporthalle Grauhalde Schorndorf). Die HSG Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen wird ihre erfolgreiche Saison gegen die SG Schorndorf beenden. Nach dem 25:24-Heimsieg über die HSG Cannstatt/Münster/Max-Eyth-See stand bereits fest, dass die HSG NTW diese Spielzeit auf Platz vier beenden wird. Der kommende Gegner ist Sechster, hat aber mit 19:23-Punkten deutlichen Rückstand auf die Gäste (27:15). Spielentscheidend könnte sein, welches Team in diesem bedeutungslosen Spiel den möglichen Spannungsverlust am ehesten abwendet. Das Team von Zeljana Pfeffer machte das in den vergangenen Wochen souverän und kam zu drei weiteren Erfolgen. Im Hinspiel setzte sich die HSG NTW 25:14 durch.

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