Diener/Steinert beim Swimrun auf Rang zwei

 Verlassen gerade den See und wechseln auf die Laufstrecke: Silvia Steinert (links) und Ilka Diener.
Verlassen gerade den See und wechseln auf die Laufstrecke: Silvia Steinert (links) und Ilka Diener. (Foto: privat)
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Beim Swimrun am Illmensee haben die beiden Triathletinnen Ilka Diener und Silvia Steinert von den Tuttlinger Sportfreunden als Team „TSF-Nixen“ den zweiten Rang unter den Damen-Mannschaften belegt. Im gesamten Feld der Zweier-Teams landeten sie auf Rang acht. Auch der TSF-Vorsitzende Manfred Mußgnug war am Start und absolvierte dabei die doppelte Distanz als Einzelstarter.

Bei der Sprint-Distanz hatte das Duo Diener/Steinert insgesamt 6180 Meter zu Fuß und 1870 Meter im See zurückzulegen, allerdings mit ständigem Wechsel der Disziplinen: insgesamt wurde fünfmal gelaufen und viermal geschwommen. Die Besonderheit dabei und damit auch der Unterschied zum Triathlon ist, dass die Athleten beim Schwimmen Auftriebshilfen und Paddles verwenden dürfen und das gesamte Equipment immer mit sich führen müssen. Es muss also mit Schuhen geschwommen werden und die Schwimm-Utensilien werden beim Laufen mitgetragen. Die Zweier-Teams dürfen sich während des Wettkampfs nicht mehr als zehn Meter voneinander entfernen, weshalb sie sich in der Regel über ein elastisches Seil verbinden, das vor allem beim Schwimmen auch als Zughilfe unterstützen kann.

In diesem Jahr wartete bei dem Wettbewerb jedoch noch eine besondere Herausforderung auf die Teilnehmer. Durch die starken Regenfälle der vergangenen Tage standen weite Teile der Laufstrecke am Ufer des Illmensees unter Wasser. Auf manchen Streckenabschnitten stand das Wasser bis zu 40 Zentimeter hoch und zwang die Athleten zum Gehen. „Das Waten im Wasser war ganz schön anstrengend und hat ordentlich Zeit gekostet – aber Spaß gemacht hat es trotzdem“, resümierte Silvia Steinert das Rennen.

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