Die Geschichte vom „Hakenmännle“

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Die Geschichte vom „Hakenmännle“
Die Geschichte vom „Hakenmännle“

Seit 1990 hat das Nendinger Wasserfest, dieses Jahr vom 16. bis 18. Juli, mit der Sagengestalt „Hakenmännle“ ein eigenes Logo.

Dies passt absolut zu diesem alle vier Jahr stattfindenden Fest an der Donau, denn so manche werden auch in diesem Jahr wieder freiwillig oder unfreiwillig in der Donau landen. Konkret geht es um den „Hakenmann“ dessen Sage im ganzen oberen Donautal erzählt wird. Bis in die vergangenen Jahrzehnte hinein wurde den Kindern erzählt, dass in der Donau der „Hakenmann oder das Hakenmännle“ zu Hause. Daher warnte man sie davor, nicht zu nahe an das Donauufer zu gehen, weil sie sonst vom Hakenmännle mit seinem Haken in die Donaufluten gezogen würden.

Insbesondere bei Hochwasser hat man so die Kinder davor abgehalten zu nah ans Wasser zu gehen. So warnten die Eltern beispielsweise wenn Äste im Wasser tänzelten mit dem Hinweis: „Schau ,da ist der Haken vom Hakenmännle“. Das Hakenmännle als Logo zum Wasserfest wurde 1990 vom Nendinger Josef „Sepper“ Schwarz, der zugleich Mitglied in der Narrenzunft und der Musikkapelle, ist entworfen.

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