Die besten Studierenden bekommen Geldpreise

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 Die besten Studierenden der einzelnen Studiengänge wurden beim Erstsemesterempfang ausgezeichnet.
Die besten Studierenden der einzelnen Studiengänge wurden beim Erstsemesterempfang ausgezeichnet. (Foto: Simon Schneider)
Simon Schneider

Der Startschuss für 150 Erstsemester ist am Dienstag gefallen. Die Hochschule Furtwangen hat ihre Neulinge am Campus Tuttlingen mit vielen Infos ausgestattet. Im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung sind zudem durch die Dr. Winkler Stiftung und die Kreissparkasse Tuttlingen Preise für die besten Studierenden des Grundstudiums sowie das „Beste Projekt 2018/2019“ verliehen worden.

Im kleinen Saal der Stadthalle begrüßte Rolf Schofer, Rektor der Hochschule Furtwangen, die Erstsemester. Er sagte, dass sie sich nicht nur auf die Inhalte des Studiums fixieren, sondern auch die Freiheiten und Möglichkeiten nutzen sollten, die sie am Campus in Tuttlingen hätten. Die 150 Erstsemester starten in die Bachelor-Studiengänge Ingenieurpsychologie, Medizintechnik, Mechatronik und digitale Produktion sowie Werkstoff- und Fertigungstechnik. Der Campus würde Besonderheiten mit sich bringen. In diesem Zusammenhang betonte Schofer „die Art und Weise, wie die regionale Wirtschaft in den Studienbetrieb“ eingebunden sei.

Die Studierenden sollten sich laut dem Rektor nicht beunruhigen lassen von einer derzeit schwächelnden Phase der Wirtschaft, die nichts Ungewöhnliches sei, denn ein ungebremster Aufschwung, wie es die vergangenen zehn Jahre der Fall gewesen wäre, sei „nicht der Normalfall“. Die Wirtschaft werde sich wieder erholen und es komme zu einem Aufschwung. „Das, was die jungen Menschen hier an der Hochschule studieren, ist das, was die Wirtschaft dringend benötigt“, so Schofer, der die bevorstehende „gewaltige Pensionierungswelle“ und damit den demografischen Wandel ansprach. Dies werde den Studierenden „nicht nur gute Einstiegsgehälter verschaffen, sondern auch gute Karrieremöglichkeiten“.

Klaus Irion vom Förderverein des Hochschulcampus Tuttlingen bezeichnete den Standort als „einzigartig“, weil die Industrie stark involviert sei. Was die Studierenden hier lernen würden, sei „relevant für die Industrie und ihre Arbeitgeber“. Er beglückwünschte die 150 Studierenden für ihre Wahl der Studiengänge. Dieser Meinung war auch der Erste Landesbeamte des Landkreises Tuttlingen, Stefan Helbig, der an die jungen Menschen zudem appellierte, das Netzwerk des Hochschulcampus und der Region zu nutzen.

Hans-Henning Winkler von der Dr. Winkler Stiftung überreichte aus den fünf Studiengängen den besten Bachelor-Studierenden, die das Grundstudium hinter sich gebracht haben, eine finanzielle Auszeichnung, die er als „Motivationspreis“ betitelte. Gerade die ersten beiden Semester seien manchmal die schwierigsten. Er verlieh den Besten der Studiengänge einen Preis. Davon profitiert Emma Dischinger am meisten, die Ingenieurpsychologie studiert. Mit einem Notendurchschnitt von 1,16 ist sie die Beste aller Studierenden am Hochschulcampus Tuttlingen. Sie erhielt eine Prämie über 500 Euro. Tobias Hauser (Mechatronik), Sarina Zillikens (Medizintechnik), Lukas Scheuer (Werkstofftechnik) und Thomas Braun (Produktionstechnik) würdigte Winkler mit 250 Euro.

Und damit nicht genug: Im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung überreichte der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Tuttlingen, Markus Waizenegger, einen Preis der Sparkassen eigenen Stiftung für die „Beste Projektarbeit 2018/2019“. Darüber freuen durften sich die vier Jungingenieure Katrin Bihr, Lukas Baier, Cornelius Machann und Sven Schumayer, die sich mit ihrem Projekt „digitale Handprothese“ den Preis sicherten und im siebten Semester Medizintechnik studieren. Dabei übernahmen sie die Konstruktion der Prothese, entwickelten die dazugehörige Elektronik, programmierten die Microcontroller und die Benutzersteuerung mittels einer mobilen Applikation.

Am Vormittag besichtigten die Erstsemester die Räumlichkeiten des Hochschulcampus und erhielten Infos zum Studium und dem Standort Tuttlingen sowie der Region.

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