Diözesanräte wollen gegen Wohnungsnot kämpfen

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Auf dem Bild befinden sich die folgenden Diözesanräte (von links): Karin Schmeh, Renate Hoppe (beide Rottweil), Mechthild Wiemu
Auf dem Bild befinden sich die folgenden Diözesanräte (von links): Karin Schmeh, Renate Hoppe (beide Rottweil), Mechthild Wiemuth und Norbert-Anton Schnee (beide Tuttlingen). (Foto: Diözese)
Schwäbische Zeitung

Das Thema Wohnungsnot müsse stärker in den Fokus rücken. Darin waren sich die Diözesanvertreter und Delegierten der Caritas Schwarzwald-Alb-Donau einig. Sie trafen sich auf Einladung von Caritas-Regionalleiterin Manuela Mayer.

Wohnungsnot sei auch in unserer ländlich geprägten Gegend ein großes Thema. Steigende Mietpreise sorgten zunehmend dafür, dass längst nicht nur soziale Randgruppen keine bezahlbaren Wohnungen mehr finden. Wohnungsnot betreffe inzwischen auch Alleinerziehende und Menschen mit geringem Einkommen.

Um diese Situation zu entschärfen, will man verstärkt auf Mitglieder der Kirchengemeinden als Multiplikatoren zugehen und dafür werben, leerstehenden Wohnraum tatsächlich auch zu vermieten. Es gibt finanzielle Mittel der Kirchen, die solche Maßnahmen bezuschussen.

Die Caritas könne fachliche und personelle Unterstützung anbieten. Jeder der anwesenden Diözesanvertreter und Delegierten wolle sich in diesem Sinne einsetzen, heißt es in der Pressmitteilung der Diözese.

Weiteres Thema des Treffens war Kinderarmut und Teilhabe. Chancengleichheit für benachteiligte Kinder sollen ein Schwerpunkt der Caritasarbeit vor Ort in den kommenden Jahren sein. Auch hier sicherten die Vertreter ihre ideelle und praktische Unterstützung zu.

Nachhaltiges Wirtschaften und Ressourcenschonung seien ureigene christliche Anliegen. Mit dem Projekt BuntGUT arbeitet die Caritas seit Jahren an der Wiederverwertung gut erhaltener Kleidung und will damit auch ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft setzen. Die Anwesenden waren sich über die hohe Bedeutung solcher Projekte einig und machen sich weiterhin stark dafür.

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