Derby Rottweil gegen Rietheim-Weilheim

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 Nach dem 36:29-Sieg im Hinspiel, Clara Frankenstein (rot) steuerte zehn Tore bei, hofft die HSG Fridingen/Mühlheim am Samstag b
Nach dem 36:29-Sieg im Hinspiel, Clara Frankenstein (rot) steuerte zehn Tore bei, hofft die HSG Fridingen/Mühlheim am Samstag bei der SG Burlafingen/Ulm auch im Rückspiel auf ein Erfolgserlebnis. (Foto: hkb)
Rouven Spindler

In den überbezirklichen Handballligen treten die Mannschaften aus dem Kreis Tuttlingen am Samstag und Sonntag zu Auswärtspartien an. Das Frauenteam der HSG Fridingen/Mühlheim reist in der Württembergliga am Samstag zur SG Burlafingen/Ulm. Die Männer-Landesligisten Aixheim (in Esslingen) und Rietheim-Weilheim (in Rottweil) besiegten ihre Kontrahenten in der Hinrunde jeweils. Der Frauen-Landesligist HSG Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen musste sein Spiel bei der WSG Alfdorf/Lorch/Waldhausen wegen Spielermangels am Freitag absagen.

Württembergliga Frauen

SG Burlafingen/Ulm – HSG Fridingen/Mühlheim (Samstag, 18 Uhr; Sporthalle 1 beim Schulzentrum Neu Ulm-Pfuhl). Mal wieder ist die Donautal-HSG in einer der harzfreien Ulmer Hallen zu Gast. Dort benötigt die SG Burlafingen/Ulm jeden Punkt im Kampf gegen den Abstieg. Mit 9:19-Punkten trennen die SG einige Punkte zur von Frank Rohrmeier und Uwe Langeneck trainierten HSG Fridingen/Mühlheim auf Platz drei (21:7-Punkte). „Wir möchten in der Erfolgsspur bleiben, das ist unser Anspruch. Es ist wichtig, dass wir in unser Tempospiel finden“, sagt Rohrmeier. Mehrere seiner Spielerinnen sind oder waren durch Grippe angeschlagen. Er hofft, fast alle einsatzbereit mitnehmen zu können. Zwar darf sein Team durch die gezeigten Leistungen als favorisiert eingeschätzt werden, aber das Harzverbot in der Halle wirkt sich auf die Spielanlage aus. „Das verzerrt das Spiel. Die SG ist heimstark, stellt eine ausgeglichene Mannschaft“, weiß Rohrmeier aus den vergangenen Begegnungen mit Burlafingen/Ulm.

Landesliga Männer

TEAM Esslingen – TV Aixheim (Samstag, 19.30 Uhr; Schelztor-Sporthalle Esslingen). Im Oktober siegte der TV Aixheim in Aldingen mit 23:20 gegen Esslingen. Damit es auch auswärts mit zwei Punkten funktioniert, bedarf es einer guten Leistung. Denn der Gastgeber hat die heimische Halle erst zweimal als Verlierer verlassen. Mit 19:15-Punkten nach 17 Spieltagen liegt Esslingen auf Platz fünf, der Abstand zum Führungsquartett beträgt allerdings schon mehrere Punkte. Mittlerweile haben sich die Grün-Weißen auf Rang fünf gespielt und sind direkter Tabellennachbar (18:16) des Gastgebers. Doch die Auswärtsstatistik macht wenig Mut: Lediglich im Derby gegen die HSG Rietheim-Weilheim kam der TVA auswärts zu Zählbarem (25:37), ansonsten setzte es Niederlagen. Sollte den Gästen aber erneut eine so überzeugende Abwehrleistung wie gegen Rottweil gelingen (25:22), darf auf den zweiten Punktgewinn in auswärtiger Halle durchaus gehofft werden.

HSG Rottweil – HSG Rietheim-Weilheim (Sonntag, 17 Uhr; Doppelsporthalle 1 Rottweil). Die Gäste konnten sich jüngst gegen den TSV Dettingen/Erms vorerst Luft im Abstiegskampf verschaffen (35:32), Rottweil steht trotz einer Niederlage im Aufsteigerduell beim TV Aixheim (22:25) mit 18:18-Punkten im Tabellenmittelfeld. Gunter Haffa überrascht dieser Zwischenstand nicht: „Die Rottweiler haben bislang das bestätigt, was ich erwartet habe. Sie haben hochtalentierte, junge Spieler und spielen modernen Handball“, lobt Rietheim-Weilheims sportlicher Leiter den kommenden Gegner. Entscheidend im Spiel der HSG Rottweil sei die Achse mit den Brüdern Nico und Tim Singer im Rückraum. Dennis Huber kehrte zu den Neckarstädtern zurück. Gegen die aggressive Abwehr müssen die Gäste erneut über den Kampf kommen. „Defensiv müssen wir wieder stärker werden als letzte Woche“, sagt Haffa, der auch auf die Geduld der Mannschaft setzt. „Rottweil hat eine gute Kulisse und ist klarer Favorit. Für uns wäre es wichtig, so ein Spiel mal zu gewinnen in dieser Konstellation.“ Ob Kapitän Thomas Aicher grippekrank ausfallen wird, ist noch unklar.

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