Dem Regen getrotzt: Lena-Projekt feiert Abschluss

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 Sie alle engagieren sich für das EU-Projekt Lena, das Verbesserungen für E-Biker und neue touristische Ideen einbringt.
Sie alle engagieren sich für das EU-Projekt Lena, das Verbesserungen für E-Biker und neue touristische Ideen einbringt. (Foto: Siegrid Bruch)
Siegrid Bruch

„In Tuttlingen erleben wir Europa in allen Facetten“, meinte der Tuttlinger Oberbürgermeister Michael Beck bei der öffentlichen Abschlussveranstaltung des Lena-Projekts der EU am Samstagnachmittag. Im Donaupark hatten sich trotz des starken Regens Projektpartner und einige Radler beim Kiosk „Kischte“ getroffen, um über die Ergebnisse zu informieren und zu diskutieren.

Der Treffpunkt – mit der Donau und dem Donauradweg als verbindendes Element des Landschaftsparks – passe ideal zum Thema, so OB Beck. Auch der Zeitpunkt, ein Tag vor der Europawahl, sei günstig. Das Projekt Lena spiegele verschiedene Aspekte von Europa wider. 13 Projektpartner aus sieben EU-Ländern des Donauraums waren beteiligt mit dem Ziel, Einkommensmöglichkeiten im naturorientierten Wirtschaftssektor zu schaffen und den Aufbau einer Lade-Infrastruktur in Form von Ladesäulen für E-Bikes voranzutreiben.

E-Ladesäulen, ein neues Gästeführer-Programm und Verbesserungen für E-Biker sind die Ergebnisse des EU-Projektes, darauf wies Beck hin. Gemeinden von Donaueschingen bis Sigmaringen haben teilgenommen. Zehn solcher Stationen seien in den Mitgliedsgemeinden des Landschaftsparks Junge Donau von der EU zu großen Teilen finanziert worden, zum Beispiel in Tuttlingen beim Golem, so der OB. Tuttlingen finanziere aus eigenem Budget weitere, auch in den Stadtteilen.

Dieter Schaaf koordiniert als städtischer E-Manager das Projekt und stellt es bei der Abschlussveranstaltung gleich vor. Baden-Württemberg besitze das größte Schnelllade-Netzwerk, betonte er.

Danube-Guide Sybille Laufer – in Tuttlingen auch bekannt als „Grenzgängerin“ – sprach über die Ausbildung von „Danube Guides“, die speziell geschult werden. Regine Guglielmo von Planstatt Senner stellte die Naturrouten vor, Radtouren, die E-Bike-Touristen informieren und erwähnte das Hauptziel, den wirtschaftlichen Naturschutz sowie die Schaffung von grünen Arbeitsplätzen.

Einige Radler aus dem Landkreis Sigmaringen hatten – den Gewitterprognosen zum Trotz – sich zur Abschlussveranstaltung völlig durchnässt eingefunden, auch einige Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden des Landschaftsparks Junge Donau waren dabei.

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